Eigener Market von Creative
Bis die Ziios in den Market dürfen, pflegt Creative eine eigene Tablet-Seite, auf der die gebräuchlichsten Apps angeboten werden. Dabei handelt es sich um die gleichen Pakete wie im Google-Market, nicht um Spezialversionen. Ob eine Anwendung also mit den hohen Auflösungen von 800 x 480 Pixeln (7 Zoll) oder 1.024 x 768 Pixeln (10 Zoll) umgehen kann, hängt von deren Anbieter ab, nicht von Creative.
Die Displays wirkten in der schummrigen Beleuchtung des Vorführraums recht hell, sie besitzen zudem eine leicht matte Oberfläche. Fotos und Videos sehen, auch durch die TN-Bauweise, nicht so brillant aus wie auf teureren Anzeigen - aber: Die bei billigen TN-Panels oft zu findenden Farbstiche und das Flimmern an Pixelkanten waren nicht zu beobachten. An die kleineren IPS-Displays von Smartphones ab 500 Euro reichen die Ziio-Displays dennoch nicht heran.
Als einer der Pioniere der Soundkarte - Stichwort Soundblaster - legt Creative auch bei seinen ersten Tablets Wert auf eine gute Integration der Medienwiedergabe und drahtlosen Ton. Dafür beherrschen die beiden Geräte Bluetooth 2.1 mit EDR, was durch den eigenen Chip Apt-X unterstützt wird. Dadurch ergeben sich weit weniger Latenzen, als das bei Bluetooth üblich ist.
Creative zeigte das mit seinen eigenen Bluetooth-Lautsprechern und Szenen aus Actionfilmen. Faustschläge und Explosionen, etwa bei Iron Man 2, kamen in der Tat nur minimal verzögert akustisch an, stark störend fiel das nicht auf. Die Wiedergabe eines Films, dessen Klangkulisse über größere als die eingebauten Stereolautsprecher tönen soll, sieht Creative auch als einen Einsatzbereich seiner Tablets.
Schneller Wechsel zwischen Bluetooth-Geräten
Die Verbindung der Geräte mit Bluetooth-Lautsprechern wird über ein eigenes Kontrollfeld namens "Pure Android Audio" erleichtert. Die Ziios verwalten darüber alle gepaarten Geräte, zwischen ihnen lässt sich in wenigen Sekunden wechseln. Auch die anderen Klangtuning-Techniken wie X-Fi, welche die Tablets ebenfalls beherrschen, werden darüber ein- oder ausgeschaltet. Das Kontrollfeld lässt sich auch direkt während einer Videowiedergabe direkt aus dem Player aufrufen, der Film pausiert dann und wird nach dem Beenden der Audioeinstellungen fortgesetzt.
Für die Medienwiedergabe unterstützen die Ziios neben verbreiteten Audiocodecs wie MP3, AAC, OGG und FLAC laut Angaben von Creative zahlreiche Videoformate. Dabei nennt das Unternehmen nur die üblichen Kürzel wie H.264, WMV9, MJPEG, AVI und MKV. Welche Formate genau die Tablets abspielen können und was in den Containerdateien etwa bei MKV stecken darf, müssen erst vollständige Tests zeigen. DVDs im ISO-Container sind jedoch vorerst nicht vorgesehen.
Insgesamt wirkten die Ziios bei den kurzen Versuchen durchaus vielversprechend - vor allem angesichts ihrer Preise, die Creative bereits als unverbindliche Empfehlungen festgelegt hat. Entscheidend dürfte wieder einmal die Akkulaufzeit werden. Wenn die nicht über dem liegt, was auch ein Netbook für 300 Euro schafft, könnten es Creatives erste Tablets schwer haben.
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| Ersteindruck: Creatives Tablets ohne Multitouch, aber leicht und günstig |
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Hmm also i woas ned aba bei den ganzen funktionen die ipad und co haben sollen muss i...
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