Abo
  • Services:
Anzeige
Patchday: Sieben Sicherheitslücken in Microsoft Office

Patchday

Sieben Sicherheitslücken in Microsoft Office

Für Microsofts Office-Software sind zwei Patches veröffentlicht worden, um insgesamt sieben Sicherheitslücken zu beseitigen. Obwohl alle sieben Fehler zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden können, stuft der Hersteller nur einen als gefährlich ein.

Fünf Sicherheitslücken sind in Office XP, 2003, 2007, 2010 sowie den Mac-Versionen 2004, 2008 und 2011 gefunden worden. Auch der Open-XML-Dateiformatkonverter für Mac ist von den Sicherheitslöchern betroffen. Ein Sicherheitsloch in Outlook wird von Microsoft als gefährlich bewertet. Das Anzeigen einer RTF-Datei nur im Vorschaufenster genügt, damit Schadcode ausgeführt werden kann.

Anzeige

Vier weitere Sicherheitslücken in der Office-Software können ebenfalls zur Ausführung von Programmcode missbraucht werden. Damit können Unbefugte vollständigen Zugriff auf ein fremdes System erlangen. Dennoch stuft Microsoft diese Sicherheitslücken nicht als gefährlich ein. In drei der vier Fälle genügt das Öffnen einer manipulierten Office-Datei, um Opfer eines solchen Angriffs zu werden.

Mit dem Patch für die genannten Office-Versionen wird auch der seit August 2010 bekannte DLL-Fehler in der Office-Software beseitigt. Für die Mac-Versionen gibt es bislang keinen Patch. Beim Nachladen von DLLs kann Schadcode eingeschleust und ausgeführt werden. Diese Fehler sollen nach knapp drei Monaten Wartezeit nun auch in Microsofts Office-Software beseitigt sein. Von dem Fehler sind zahlreiche Windows-Applikationen betroffen.

Zwei Sicherheitslücken in Powerpoint

Zwei Sicherheitslücken in der Office-Software Powerpoint sowie dem Powerpoint Viewer gestatten Angreifern das Ausführen beliebigen Programmcodes. Dazu muss ein Opfer nur zum Öffnen einer präparierten Powerpoint-Datei verleitet werden. Der eine Fehler tritt nur im Zusammenspiel mit Powerpoint-95-Dateien auf, der andere lässt sich mit jeder Powerpoint-Datei ausnutzen. Unklar ist, warum Microsoft auch diese Fehler nicht als gefährlich einstuft, obwohl Angreifer darüber die vollständige Kontrolle über ein fremdes System erlangen können. Mit einem Patch für Powerpoint aus Office XP, 2003 und 2004 für Mac sowie den Powerpoint Viewer sollen die beiden Sicherheitslücken geschlossen werden.

Vier Sicherheitslücken beseitigt ein Patch für Microsofts Forefront Unified Access Gateway (UAG). Ein Sicherheitsloch kann für Spoofing-Angriffe missbraucht werden, die anderen drei Fehler erlauben einem Angreifer die Übermittlung von Befehlen. Der Patch für Forefront Unified Access Gateway 2010 soll diese Fehler beseitigen.

Kein Patch für den Internet Explorer

Das in diesem Monat bekanntgewordene Sicherheitsleck im Internet Explorer bleibt voraussichtlich noch bis mindestens Mitte Dezember 2010 offen. Obwohl bereits Exploit-Code zur Ausnutzung der Sicherheitslücke veröffentlicht wurde, ist von Microsoft kein außerplanmäßiger Patch geplant.

Alle Patches können über die Security Bulletins oder Microsoft Update heruntergeladen werden.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn
  2. AMADA GmbH, Haan
  3. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  4. Biomax Informatics AG, Planegg bei München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-73%) 10,99€
  2. (-70%) 5,99€
  3. mit Gutscheincode PCGAMES17 nur 49,79€ statt 53,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  2. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone

  3. Sexismus

    US-Spielforum Neogaf offenbar abgeschaltet

  4. Kiyo und Seiren X

    Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer

  5. Pixel 2 XL

    Google untersucht Einbrennen des Displays

  6. Max-Planck-Gesellschaft

    Amazon eröffnet AI-Center mit 100 Jobs in Deutschland

  7. Windows 10

    Trueplay soll Cheating beim Spielen verhindern

  8. Foto-App

    Weboberfläche von Google Fotos hat Bilderlücken

  9. Fahrzeugsicherheit

    Wenn das Auto seinen Fahrer erpresst

  10. Mate 10 Pro im Test

    Starkes Smartphone mit noch unauffälliger KI



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. RSA-Sicherheitslücke Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-Schlüssel
  2. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

Zotac Zbox PI225 im Test: Der Kreditkarten-Rechner
Zotac Zbox PI225 im Test
Der Kreditkarten-Rechner

  1. Re: komische Fazit, verglichen zum Pixel 2

    Flowo | 14:12

  2. Re: Lustige Szenarien. Lenkradsperre bei 250 KM/H

    floziii | 14:12

  3. Re: Dann doch lieber alte Thinkpads...

    Lecavalier | 14:11

  4. Re: Verurteilung

    theonlyone | 14:09

  5. Re: Verstaatlichen

    Dwalinn | 14:09


  1. 12:02

  2. 11:47

  3. 11:40

  4. 11:29

  5. 10:50

  6. 10:40

  7. 10:30

  8. 10:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel