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Schwache Lokalisation

Black Ops erscheint hierzulande vollständig übersetzt. Die deutsche Sprachausgabe ist nur mittelprächtig, weil die Synchronstimmen auch in hochemotionalen Momenten weitgehend unberührt wirken; die englischen Tonspuren stehen nicht als Download zur Verfügung. Das Programm enthält einige Schnitte, beispielsweise kann der Spieler in einer Folterszene nur passiv zuschauen.

  • Der Spieler begegnet dem US-Präsidenten Kennedy.
  • So sahen die jungen Damen in den 60er Jahren aus...
  • Action über den Dächern einer Stadt
  • Kampfeinsatz in Kuba
  • Der Spieler darf in einer Mission entscheiden, welche Waffe er möchte.
  • Auf der Jagd nach einer Weltraumrakete
  • Einsatz im ewigen Eis.
  • Erstmal ein paar Drinks auf Kuba
  • Temporeiche Fahrt im Auto
  • Heiße Schießereien - im Wortsinn
  • Der Spieler wählt unter vier Schwierigkeitsgraden.
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Die übersetzte Version aus Österreich ist halboffiziell auch in Deutschland erhältlich. Sie enthält als einzige Änderung gegenüber dem US-Original keine Hakenkreuze im Zombiemodus und einer Mission. Die PC-Fassungen aus den USA und Großbritannien lassen sich in Deutschland nicht bei Steam aktivieren, die Variante aus Österreich schon - allerdings ist denkbar, dass sich das noch ändert, etwa nach einer Indizierung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Die USK hat der deutschen Ausgabe von Black Ops eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt.

Fazit

Black Ops gehört in die Hälfte der besseren Call of Duty: Die Kampagne schwächelt in der Mitte zwar kurz auf hohem Niveau, aber der Anfang ist klasse in Szene gesetzt - und über das Finale verraten wir hier nichts. Die Story ist zwar serientypisch seltsam erzählt und irgendwann verliert man im Detail der Namen und Jahre den Überblick, aber trotzdem bleibt die grundsätzliche Frage spannend: Wofür stehen diese verdammten Zahlen? Und auch das Kalter-Kriegs-Szenario ist gut: Es geht wahnsinnig abwechslungsreich zu, trotzdem bleibt immer ein roter Faden sichtbar.

Enttäuscht werden lediglich Spieler sein, die mehr Neues erwartet hatten. Black Ops verweigert sich modischem Schnickschnack, insbesondere offenen Spielewelten. Die Grafik ist immer noch sehr gut, aber Gedanken wie "da hab ich aber schon mal detailreichere Texturen gesehen" tauchen jetzt doch regelmäßiger auf. Soweit sich das so kurz nach Veröffentlichung sagen lässt, scheint der Mehrspielermodus wieder eine Klasse für sich zu sein - sehr viele Wünsche lässt er jedenfalls nicht offen.

Noch was? Ach ja, der Vergleich mit Medal of Honor. Black Ops schlägt die vermeintliche Konkurrenz von EA locker. Der Unterschied in Bereichen wie Grafik, Spektakelfaktor, Steuerung, Multiplayer, Abwechslung, Inszenierung und sogar Handlung macht mindestens eine Klasse aus.

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 Jubel der anderen Knastbrüder
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Troll-Exorzist 11. Nov 2010

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deutscher 11. Nov 2010

das ist ja mal ne ganz neue methode der geschichtskittung. und die nazis kamen in deiner...

Lenny 11. Nov 2010

Auch im Multyplayer, bzw. online?

YolessnoAccount 11. Nov 2010

Ja, es wird wirklich besser, aber die Optimierungen fehlen noch ein wenig. Unterstützung...

Kein_BO_Zocker 10. Nov 2010

Es gibt zwar Dedicated Server aber diese sind an einen bestimmten Hoster gebunden: DAs...


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