Deutschland

Vodafone überholt Telekom bei der Kundenzahl

Vodafone Deutschland hat mehr Mobilfunkkunden als die Deutsche Telekom. Doch die Telekom macht in dem Bereich weiterhin mehr Umsatz. Der britische Mutterkonzern Vodafone erhöhte seine Prognosen für das Gesamtjahr.

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Vodafone-Deutschland-Zentrale
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Vodafone Deutschland hat im zweiten Quartal des Finanzjahres 2010/2011 den Umsatz von 2,27 Milliarden Euro auf 2,33 Milliarden Euro gesteigert. Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg von 34,54 Millionen auf 35,69 Millionen. Damit überholte Vodafone die Deutsche Telekom, die in ihrer deutschen Mobilfunksparte gegenwärtig 34,9 Millionen Kunden hat. Die Telekom hatte die Ausbuchung von inaktiven Prepaid-Karten als Begründung angegeben.

Bei den Serviceumsätzen im Mobilfunk hat Vodafone 1,7 Milliarden Euro erwirtschaftet, hier ist die Telekom jedoch mit 1,88 Milliarden Euro weiterhin Marktführer. Serviceumsätze sind die von Mobilfunkkunden generierten Umsätze aus Sprachdiensten, Datendiensten, Roaming und monatlichen Grundgebühren.

Auch aus dem Netztest des Magazins Connect ging Vodafone als Sieger hervor.

Vodafone bewertete die Quartalsergebnisse heute als Fortsetzung einer "positiven Entwicklung". Die Serviceumsätze im Festnetz und beim Mobilfunk seien insgesamt um 2,1 Prozent gestiegen. Dazu beigetragen hätten die gesamtwirtschaftliche Erholung, Aufwärtstrends bei den Sprach- und SMS-/MMS-Diensten sowie eine gestiegene Anzahl an umsatzstarken Vertragskunden. Bei Datendiensten legte der Umsatz um 27,2 Prozent zu.

Steigern konnte Vodafone die Zahl der DSL-Kunden. Sie kletterte im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um 379.000 auf 3,89 Millionen. Hier habe ein "weiterhin starker Preiswettbewerb" jedoch ein stärkeres Kundenwachstum verhindert. Der Serviceumsatz bei DSL stieg um 0,8 Prozent.

Die britische Konzernmutter hat heute Geschäftszahlen für das letzte Halbjahr vorgelegt. Danach stieg der Umsatz um 3,9 Prozent auf 22,6 Milliarden Pfund (26,25 Milliarden Euro). Das EBITDA sank um 2,8 Prozent auf 7,36 Milliarden Pfund (8,59 Milliarden Euro). Die Analysten hatten ein EBITDA von 7,29 Milliarden Pfund erwartet. Der Konzern wolle nichtstrategische Beteiligungen verkaufen, kündigte Firmenchef Vittorio Colao an. Aus dem Verkauf seiner Anteile an der japanischen Telekommunikationskonzern Softbank werde Vodafone einen Gewinn von 3,1 Milliarden Pfund (3,6 Milliarden Euro) ziehen. Das Unternehmen erhöhte zudem seine Prognose für das Gesamtjahr.

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