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Verteilte Struktur statt kompromittierbares Zentrum

Material gibt es genug. Domscheit-Berg sagte nach seinem Ausscheiden in verschiedenen Interviews, Wikileaks habe sich zu stark auf die Kriege in Afghanistan und im Irak konzentriert und dabei viele Dokumente aus aller Welt vernachlässigt, die vielleicht nicht ganz so brisant, aber mindestens ebenso wichtig seien.

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Auf Cryptome findet sich ein Text, im dem diskutiert wird, was sich aus dem Projekt Wikileaks lernen lässt und wie solche Plattformen künftig aufgebaut sein müssten. Dort heißt es unter anderem: Könnten verbotene Informationen direkt durch die Quelle verbreitet werden, gäbe es kein angreifbares und kompromittierbares Zentrum - wie es Wikileaks derzeit ist. Auch sollte es nicht ein kleiner Zirkel sein, der Informationen verbreitet, sondern eine Vielzahl von Menschen, denn das erschwere ebenfalls die Kontrolle. In dem Text heißt es, man müsse neue Wege der medialen Verbreitung finden, unabhängig von den bisherigen wie Websites und klassischen Medien.

Wikileaks hatte seine beiden letzten Veröffentlichungen über Afghanistan und Irak gemeinsam mit großen Medienhäusern wie dem britischen Guardian oder dem deutschen Spiegel geplant. Zur Begründung hieß es, um möglichst vielen einen Zugang zu dem komplexen Material zu ermöglichen, brauche es die klassischen Medien.

Ursprünglich hatten die Macher Medienkontakte gemieden und Wert auf Unabhängigkeit zu klassischen Angeboten gelegt. Die jüngsten Aktionen waren denn auch durchaus umstritten, ihnen hafte der Ruch an, der PR für die Plattform zu dienen.

Neben Netzseiten betätigen sich traditionelle Medien nach wie vor als Sprachrohr von Geheimnisträgern. Allerdings erlaubt es die Gesetzeslage in vielen Ländern nicht mehr, für Anonymität und Sicherheit der Quellen ausreichend Sorge zu tragen. Möglicherweise ändert sich das hierzulande ein wenig: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) arbeitet derzeit an einem "Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit", das dieser Tage zur Lesung in den Bundestag kommen soll. [von Kai Biermann / Zeit Online]

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 Whistleblower: Bald gibt es mehr als ein Wikileaks
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Der Kaiser! 23. Nov 2010

"In dem Text heißt es, man müsse neue Wege der medialen Verbreitung finden, unabhängig...

Matthias 1 12. Nov 2010

"Achso, wir blenden einfach weg was uns nicht gefällt, was?" scheinst du besonders gut zu...

Chrissie 09. Nov 2010

Gar nicht so absurd wie es klingen mag. Ich will mal gerne Dokumente sehen, die auch...

samy 09. Nov 2010

So. So und woher weißt du das es eine "galoppierende" Korruption im Amt gibt?? Nimmst...

samy 09. Nov 2010

dass es schon andere solche Organisation gab, vor Wikileaks. Es oft so dargestellt, als...


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