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Kinect gehackt: Xbox-360-Erweiterung mit Windows 7 nutzbar

Softwareentwickler AlexP hat es geschafft, Kinect unter Windows 7 anzusprechen. Microsofts Hardwareerweiterung für die Xbox 360 dient der Bewegungssteuerung und besteht aus einer motorisierten Farb- und Infrarotkamera mit Mikrofonen.
/ Christian Klaß
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AlexP(öffnet im neuen Fenster) ist es gelungen, den Kinect-Motor zu kontrollieren sowie den Echtzeit-Beschleunigungssensor sowie die Farb- und Tiefeninformationen aus den Kameras auszulesen. Die Auflösung liegt jeweils bei 640 x 480 Bildpunkten. AlexP ist auch zuversichtlich(öffnet im neuen Fenster) , dass ihm der Zugriff auf die Kinect-Mikrofone gelingen wird, wie er im Forum der NUI Group Community bekanntgab.

 
Video: The Kinect Robot aka Johnny 5 is alive

Der mit zwei Videos belegte Hack von AlexP ist unabhängig von dem Kinect-Hacking-Wettbewerb , den das Unternehmen Adafruit ausgerufen hatte. Wie Adafruit sieht aber auch AlexP wegen des günstigen, hochwertigen Tiefensensors ein großes Potenzial in Kinect, weit über die Xbox 360 hinaus.

"Eine vergleichbare, hochwertige Tiefensensor-Kamera kostet normalerweise ein Vielfaches des Kinect-Geräts. Für nur rund 150 US-Dollar macht Kinect ein RGB-D-artiges Abtasten für jeden zugänglich. Es gibt viele potenzielle Anwendungsgebiete wie HCI, Robotik , im Bildungsbereich, Überwachung, Motion Capturing, Personen und Objektverfolgung, 3D-Scanning usw." , so AlexP.

 
Video: Kinect Color and Depth Cameras on Windows 7

Das nächste Ziel von AlexP ist es, bald mehrere Kinect-Kameras parallel betreiben zu können, ähnlich wie er es mit Sonys Playstation Eye(öffnet im neuen Fenster) bereits demonstriert hat. AlexP hatte bereits die mit Mikrofon-Array bestückte PS3-Kamera am PC(öffnet im neuen Fenster) zum Laufen bekommen und PS3-Eye-Windows-Treiber(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht, Sony selbst bietet hingegen keine Windows-Treiber.

AlexP arbeitet bei dem Unternehmen Code Laboratories(öffnet im neuen Fenster) , das sich auf Echtzeit-Videosysteme spezialisiert hat und ein Multi-Kamera-Entwicklungs-Framework namens CL Eye Platform sowie eine GPU-beschleunigte Videobearbeitungs- und Streamingsoftware etwa für Liveauftritte anbietet.


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