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Bildungscomputer

Tablet der OLPC wird nicht bis zur CES fertig

Die nächste Generation der Bildungscomputer der Initiative "One Laptop per Child" wird nicht wie erwartet auf der CES im Januar 2011 vorgestellt. OLPC-Gründer Nicholas Negroponte kündigte eine Vorführung des Geräts für Mitte Februar an.

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Marvell-Prototyp 'Moby'
Marvell-Prototyp 'Moby'

"Wir verpassen die CES um 45 Tage, aber das ist gar nicht so schlimm", sagte Negroponte im Interview mit Networkworld. Der MIT-Professor hatte zuvor gesagt, dass das erste Tablet der OLPC mit viel Glück auf der US-amerikanischen Leitmesse vorgestellt werden könnte. Eine Vorführung eines neuen Geräts auf der CES sichert dem Produkt immer viel Aufmerksamkeit.

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Stattdessen soll das XO-3 genannte Tablet nun Mitte Februar erstmals gezeigt werden. Der Grund für die Verzögerung: Die OLPC sucht noch nach einem "unzerbrechlichen Material", wie Negroponte sagte. Der Werkstoff soll für die Abdeckung des Displays verwendet werden und aus "einer Art Glas" bestehen, nicht, wie bisher vorgesehen, aus Kunststoff. Der Einsatz solcher Materialien wie etwa Gorilla-Glas ist in der Entwicklung von mobilen Geräten eine der schwierigsten Entscheidungen, weil sie schwer zu verarbeiten und teuer sind.

Das andere große Problem eines Tablets, die Benutzeroberfläche für die Bedienung mit Fingern, hat die OLPC Negroponte zufolge auch noch nicht zufriedenstellend gelöst. Vor allem eine Bildschirmtastatur, die den Einsatz als Allzweckcomputer erlaubt, befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Wie unterschiedlich die OLPC-Rechner eingesetzt werden, zeigt die Organisation inzwischen in einigen Fallstudien, beispielsweise aus Uganda.

Der Gründer der OLPC bestätigte in dem Interview auch erneut, dass die erste Version des Tablets XO-3 nicht den Namen seiner Organisation tragen wird. Vielmehr wird das vermutlich vergleichsweise teure Gerät von einem kommerziellen Unternehmen vertrieben werden. Dafür hatte die OLPC vor kurzem Marvell als Technologiepartner gewonnen, der Chiphersteller stellt dafür 5,6 Millionen US-Dollar bereit. Wer das für 2011 erwartete Tablet vertreiben wird, steht noch nicht fest. Das endgültige XO-3, das auch Behörden in Schwellenländern vertreiben sollen, ist weiterhin erst für 2012 vorgesehen.



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_2xs 09. Nov 2010

Als ich den ersten Satz gelesen habe mußte ich schmunzeln. Den Rest könnt Ihr Euch...

keine wirtschaft 08. Nov 2010

Patente und Schutzrechte usw. kennt die freie Marktwirtschaft nicht. Nur um das mal klar...

Slicks 08. Nov 2010

Super, Tablets zum arbeiten, genau das richtige. Schnell schreiben zu können, ist ja...

Sandmann 08. Nov 2010

Andererseits sind sie in Westafrika und Brasilien Dank dem OLPC ??? dein Weltbild möchte...


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