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Videogucken mit zwei Kernen

Eine Videobeschleunigungskarte fehlt dem Mini in unserer Ausstattung. Die Kombination aus UMTS-Modem und Broadcoms Crystal-HD-Karte ist mangels Platz im Gehäuse nicht möglich. Dank der Dual-Core-CPU machen HD-Videos in 720p aber nur wenige Probleme. Die Reserven sind allerdings knapp, ein parallel laufender Prozess kann die Videowiedergabe empfindlich stören. 1080p-Videos funktionieren nur noch mit sichtbaren Rucklern und bei niedrigen Bitraten.

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Per Flash-Plugin funktionieren Videos bis zu 720p. Schon der Ladevorgang eines 720p-Youtube-Videos belastet das Netbook jedoch. Der Anwender sollte gegebenenfalls warten, bis das Video heruntergeladen wurde. Bei 1080p-Videos im Flashplayer, wie etwa unserem Civilization-5-Spieletest, der bei uns auch als Full-HD-Video abspielbar ist, ist das Netbook überfordert und kann nur Szenen sauber abspielen, in denen nicht viel Bewegung zu sehen ist.

Verglichen mit dem Dual-Core-Netbook 1215N von Asus arbeitet das HP Mini deutlich näher an der Grenze des Machbaren. Das 1215N hat nicht zuletzt wegen der Ion2-GPU genug Reserven, um selbst 1080p-Videos abzuspielen. Sollte die GPU-Beschleunigung versagen, hilft der höhere Takt des 1215N bei 720p-Videos. Reserven für plötzlich auftauchende Aufgaben im Betriebssystem hat der Atom N550 im Unterschied zum Atom D525 nicht.

Akkulaufzeiten

Die realistischen Akkulaufzeiten des Netbooks liegt zwischen sechs (WWAN per UMTS, maximale Helligkeit) und siebeneinhalb Stunden (WLAN maximale Helligkeit). Wer auf Helligkeit und drahtlose Netzwerke verzichten kann kommt sogar an die zehn Stunden heran. In Lastsituationen konnten wir knapp unter fünf Stunden mit aktivem WLAN erreichen. Deutliche Auswirkungen hat der Betrieb mit dem UMTS-Modem, das alleine laut Datenblatt mehr als 2 Watt Leistung aufnehmen kann. Bei einem Netbook mit einer typischen Leistungsaufnahme zwischen 6 und 9 Watt ist das ziemlich viel, da hilft auch der schwere 63-Wattstunden-Akku nicht. Es lohnt sich also, das Modem bei Nichtbenutzung abzuschalten.

Unterschiede zwischen Last und Ruhe sind im Vergleich zu Core-Prozessoren gering, obwohl der Atom N550 in dem Mini 5103 sich auf 1 GHz heruntertaktet. Das unterscheidet ihn damit beispielsweise von dem Dual-Core-Netbook Eee PC 1215N. In diesem steckt ein Desktop-Atom D525, dem die Energiesparfunktion fehlt.

Standby-Zeiten gibt HP mit bis zu einer Woche an. Das konnten wir allerdings nicht richtig testen. Nach drei Tagen im Standby-Modus war das Gerät aber noch mehr als eine Stunde lang einsetzbar.

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 Gute Benchmarks trotz des RAM-ProblemsSeltsame Preisgestaltung und Fazit 
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Schweizermacher 14. Nov 2010

Das 5103 gibt es ab 499,- CHF mit hoher Auflösung, 2GB, mit Linux und ohne Windows (laut...

Sentry 14. Nov 2010

Dann klär uns doch bitte auf! Mails lesen und schreiben? Word-Dokumente bearbeiten...

EddieXP 13. Nov 2010

Dann sind die aber ziemich doof :> Eigentlich treffen "Vorstand und Geschäftsleitung...

Anonymer Nutzer 12. Nov 2010

Absolut richtig. Aber der DAU von heute (90%+ der Kundschaft) braucht halt den ganzen...

renegade334 12. Nov 2010

Hast mich nicht verstanden. Hohe Ansprüche ist nicht nur Spielen. Bei mir unter Ubuntu...


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