Gute Benchmarks trotz des RAM-Problems
650 Euro kostet unser Testmuster mit vollwertiger Windows-Lizenz und dann wird beim Arbeitsspeicher gespart. Von der eigentlich hohen Geschwindigkeit des Netbooks, die die Benchmarks belegen, bleibt fast nichts übrig. Dank der Lizenz Windows 7 Home müsste sich HP eigentlich nicht Microsofts Diktat unterwerfen. Bei der Starter Edition darf nur 1 GByte verbaut werden. Bei diesem Netbook ist es egal. Es ist also eine bewusste Entscheidung von HP nur 1 GByte RAM zu verbauen. Von dem 1 GByte Speicher greift sich der Grafikkern ein gutes Stück,
Folglich kriecht das Netbook zum Teil im Schneckentempo durchs Netz. Mitunter muss eine halbe Minute darauf gewartet werden, bis das Netbook ein abgeschaltetes drahtloses Gerät bestätigt. Die Einwahl in UMTS-Netzwerke ist eine regelrechte Geduldsprobe. So langsam agierende Software sieht der Anwender nur selten und so kommt bei der normalen Benutzung enormer Frust auf, vor allem, wenn der Nutzer in Eile ist und mal unterwegs nur kurz seine E-Mails überprüfen möchte. Die HP-Software frisst so einiges und der Virenscanner mit seinen Animationen gibt dem kleinen Gerät fast den Rest.
Immerhin lässt sich der Arbeitsspeicher sehr einfach austauschen, was wir im Video deutlich zeigen. Wir hatten noch kein Netbook oder Notebook bekannt, bei dem der Anwender so schnell den Speicher austauschen kann. Vielleicht ist das ja Absicht.
In den Benchmarks zeigt sich das Netbook von der guten Seite. Die Dual-Core-CPU ist anderen Netbooks einfach überlegen, wenn die Anwendung beide Kerne auslastet. Allerdings ist die N550-CPU mit 1,5 GHz recht niedrig getaktet, so dass ein Single-Core-Atom N450 (1,66 GHz) schneller sein kann, wenn Multithreading nicht unterstützt wird. Die Desktop-Variante D525 hat auch zwei Kerne wie der N550, allerdings mit 1,86 GHz getaktet.
Sehr deutlich zeigt sich der reine Taktunterschied beim Benchmark SuperPI. Mit 98,4 Sekunden für eine Million Iterationen ist das Mini 5103 langsamer als das Single-Core-Netbook Eee PC 1005PE mit einem Atom N450 mit seinen 88,6 Sekunden. Die Desktopvariante D525 schafft die Aufgabe in 81,5 Sekunden beim Eee PC 1215N, den Golem.de auch getestet hat.
Beim Cinebench R10 kehrt sich das Ganze im xCPU-Test um. HPs N550-Netbook liegt mit 1.447 Punkten deutlich vor dem N450-Vertreter mit 873 Punkten aber hinter dem Desktop-D525-Atom des 1215N mit 1.707 Punkten.
In den Grafikkern darf der Anwender keine Erwartungen setzen. Er ist einfach langsam. Ein 3DMark2001SE-Test wurde der Vergleichbarkeit wegen gemacht. Mit 2.449 Punkten kann das System aber kaum aktuelle Spiele vernünftig darstellen. Zum Vergleich: Ein Atom N450 mit GMA3150 schafft 2.648 Punkte. Der spieletaugliche Eee PC 1215N mit Ion 2 und D525 kommt auf 5.545 Punkte.
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| Quälende Ersteinrichtung, langsamer Start | Videogucken mit zwei Kernen |







Das 5103 gibt es ab 499,- CHF mit hoher Auflösung, 2GB, mit Linux und ohne Windows (laut...
Dann klär uns doch bitte auf! Mails lesen und schreiben? Word-Dokumente bearbeiten...
Dann sind die aber ziemich doof :> Eigentlich treffen "Vorstand und Geschäftsleitung...
Absolut richtig. Aber der DAU von heute (90%+ der Kundschaft) braucht halt den ganzen...