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HP Mini 5103 im Test: Netbook mit zwei Kernen für gehobene Ansprüche

Quälende Ersteinrichtung, langsamer Start

So gut die Hardware dasteht, so schlecht sieht es auf der Softwareseite aus. Der erste Gedanke, der bei der Ersteinrichtung in uns aufkam: "Wo ist die DVD für die Neuinstallation?". Grafische Effekte bei McAfees Virenscanner, die die Hardware kaum beherrscht nerven gleich am Anfang. .Net-Werkzeuge von HP wie der Connection-Manager brauchen zuweilen mehrere Minuten, bevor irgendetwas startet. Zuviel für 1 GByte RAM, die HP unverständlicherweise in den meisten Mini-Varianten verbaut.

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Bis das kleine HP-Netbook sich beruhigt hat, also die Festplatte aufhört für den Startvorgang Daten bereitzustellen, vergehen bisweilen einige Minuten. Selbst nach einem groben Aufräumen der Dienste und Programme die gestartet werden, ändert sich nicht viel. Vor allem die HP-Werkzeuge sind für perfomantere Rechner geschrieben worden.

Für den Anwender ist es kaum möglich herauszufinden, welche Anwendungen nicht gebraucht werden.

Wegen des langsamen Systemstarts bietet sich an die Quickwerkzeuge zu nutzen. An sich eine gute Idee, statt das Betriebssystem hochzufahren wird ein Minimalsystem gestartet, mit dem Recherchen im Internet möglich sind ohne Windows komplett hochzufahren. Mit dem Standby- oder auch Hibernatemodus verträgt sich das aber nicht. Die sind nur nutzbar, wenn das Netbook tatsächlich heruntergefahren wurde. Mit zwei beleuchteten Tasten in der oberen linken Ecke lässt sich dieser Dienst starten.

Ob die Funktionen tatsächlich benutzt werden hängt stark vom Anwender ab. Aufgrund der langen Bootzeit konnten wir uns nicht daran gewöhnen das Netbook herunterzufahren. In den Quickanwendungen, aber auch in den BIOS-Einstellungen, stört, dass der Maustreiber nicht besonders gut arbeitet. Schon Änderungen der Fingerkuppenfläche lösen Bewegungen aus. Der Windowstreiber hingegen erkennt zuverlässig die Änderungen der Fingeroberfläche, wie sie zum Beipiel beim Ansetzen auf dem Touchpad vorkommen.

Die beiden Quickfunktionen blieben in der Praxis bei uns also ungenutzt, weil entweder das Netbook in den Hibernate- oder Standby-Modus versetzt wurde. Beim Standby-Modus stellte sich jedoch eine Instabilität heraus. In einigen Fällen wollte das Netbook nach längerem Standby nicht mehr korrekt aufwachen, musste einen Zwangsneustart durchführen und einmal sprang sogar die Systemwiederherstellung ungefragt an, die den Softwarestand um einige Tage nach hinten versetzte. Dabei ging auch ein Dokument verloren.

 Robustes NetbookGute Benchmarks trotz des RAM-Problems 

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Schweizermacher 14. Nov 2010

Das 5103 gibt es ab 499,- CHF mit hoher Auflösung, 2GB, mit Linux und ohne Windows (laut...

Sentry 14. Nov 2010

Dann klär uns doch bitte auf! Mails lesen und schreiben? Word-Dokumente bearbeiten...

EddieXP 13. Nov 2010

Dann sind die aber ziemich doof :> Eigentlich treffen "Vorstand und Geschäftsleitung...

Anonymer Nutzer 12. Nov 2010

Absolut richtig. Aber der DAU von heute (90%+ der Kundschaft) braucht halt den ganzen...

renegade334 12. Nov 2010

Hast mich nicht verstanden. Hohe Ansprüche ist nicht nur Spielen. Bei mir unter Ubuntu...



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