Fast überall drahtlos funken

HPs Mini 5103 bietet die Flexibilität bei der Ausstattung, die bei einem Firmengerät zu erwarten ist. Das 3G-Modem ist nicht nur ein HSPA-Modem, sondern auch ein EV-DO-Modem. Der Nutzer kann sich also nicht nur in europäischen W-CDMA-Netzen bewegen sondern auch in CDMA-Netze von Sprint oder Verizon in den USA. CDMA-Netze sind recht weit verbreitet, wie ein Blick auf die Weltkarte der CDMA Development Group zeigt. Sogar in Deutschland gibt es einzelne CDMA-Netze. Allerdings sind die deutschen CDMA-Netze auf Frequenzen aktiv, die das Modem nicht beherrscht.

  • HPs Mini 5103 ist ein Geschäftskundennetbook mit...
  • ... mattem 10-Zoll-Display und Touchscreen.
  • Die Mausersatztasten arbeiten präzise, das Touchpad ist recht klein, aber ausreichend.
  • Die Tastatur ist spritzwassergeschützt und zum Tippen längerer Texte gut geeignet.
  • Beleuchtet: Quickweb- und Quicklook-Taste
  • Kompatibel mit HPs Standardnetzteilen im Geschäftskundenbereich
  • Der Lüfter in der Mitte bleibt meist leise.
  • SD-Kartenschacht und GBit-Ethernet auf der rechten Seite
  • Akkuanzeige: Auch wenn das Netbook aus ist, lässt sich der Ladestand überprüfen.
  • SIM-Karten-Schacht
  • Der RAM lässt sich austauschen.
  • CPU-Z
  • CPU-Z
  • CPU-Z
  • CPU-Z
  • CPU-Z
  • GPU-Z
  • In den Standardeinstellungen bleibt vom eigentlichen Browserinhalt nicht viel übrig.
SIM-Karten-Schacht

Wer nicht weiß, wo er sich gerade mit dem Notebook befindet, freut sich über den GPS-Empfang des Modems. Assisted GPS wird allerdings nicht unterstützt, was die Bestimmung der Position in Gebäuden, in Tunneln, in Häuserschluchten oder bei schlechtem Wetter erschwert.

Beim WLAN hat HP ebenfalls nicht gespart. Im Inneren des Netbooks findet sich eine WLAN-Karte von Broadcom, die mit zwei Bändern arbeiten kann. Damit deckt die Karte nicht nur 802.11b/g/n auf 2,4 GHz ab, sondern auch 802.11a/n auf 5 GHz. Das ist mittlerweile eine Seltenheit bei Netbooks und ein Segen für diejenigen, die solche Geräte in dicht besiedelten Innenstädten betreiben müssen, wo das 2,4-GHz-Band oft überlastet ist. Es gibt allerdings von HPs Mini auch Ausstattungsvarianten, die nur auf 2,4 GHz funken können und sich das knappe Frequenzband schlimmstenfalls mit Mäusen, Bluetooth, Funkfernsteuerung, Funkgeräten und Wireless Display teilen müssen. Zudem schicken diese Sparvarianten nur mit maximal 72 MBit/s Daten durch die Luft, während das von uns getestete Modell für 300 MBit/s spezifiziert ist.

Des Weiteren bietet das Mini 5103 Bluetooth 2.1 und Gigabit-Ethernet, drei USB-2.0-Anschlüsse, eine Webcam, einen SDHC-Schacht und einen Touchscreen.

Bedienung mit dem Finger

Der kapazitive Touchscreen ist in einigen Situationen durchaus praktisch. Vor allem, wenn der Anwender sich am recht kleinen Touchpad stört. Ein schnelles Bestätigen eines Dialoges geht mit dem Finger schneller als mit dem Touchpad. Allerdings hat der Touchscreen vor allem in den Ecken Probleme mit der Erkennng. Dafür ist auch die schlechte Anpassung von Windows an Touchscreens verantwortlich. Trefferzonen fehlen.

Multitouch mit zwei Fingern wird zwar über das Wacom-Touchpanel unterstützt, aber Anwendungen, die damit etwas anfangen können, sind immer noch selten. Office 2010, als Starter Edition vorinstalliert, ist allerdings gut darauf vorbereitet. Und auch die Browserhersteller passen sich nach und nach an. Der Anwender kann auf das mühsame Scrollen per Touchpad verzichten und auf dem Touchscreen scrollen.

Von uns nicht getestet wurde die Variante mit HD-Display. Bei dieser fehlt der Touchscreen mit der doch mageren Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln und stattdessen ist ein Panel ohne Touchscreen mit 1.366 x 768 Pixeln verbaut. Noch gibt es auf dem deutschen Markt aber keine Modelle mit HD-Display.

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 HP Mini 5103 im Test: Netbook mit zwei Kernen für gehobene AnsprücheRobustes Netbook 
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Schweizermacher 14. Nov 2010

Das 5103 gibt es ab 499,- CHF mit hoher Auflösung, 2GB, mit Linux und ohne Windows (laut...

Sentry 14. Nov 2010

Dann klär uns doch bitte auf! Mails lesen und schreiben? Word-Dokumente bearbeiten...

EddieXP 13. Nov 2010

Dann sind die aber ziemich doof :> Eigentlich treffen "Vorstand und Geschäftsleitung...

Anonymer Nutzer 12. Nov 2010

Absolut richtig. Aber der DAU von heute (90%+ der Kundschaft) braucht halt den ganzen...



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