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KDE: Bretzn soll App-Entwicklung vereinfachen

Mit dem Bretzn-Projekt soll es künftig möglich sein, Software mit nur wenigen Klicks zu publizieren, bekanntzumachen und später Feedback einzuholen. Das Projekt verwendet als Basis die Open Collaboration Services und soll für KDE , Gnome und Meego bereitgestellt werden.
/ Jörg Thoma
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Mit Bretzn(öffnet im neuen Fenster) sollen Entwickler wieder mehr Zeit für die Programmierung bekommen. Das Framework soll Programmierern die lästige Arbeit der Veröffentlichung und Vermarktung abnehmen und Anwendern eine einfache Möglichkeit bieten, den Entwickler über mögliche Fehler zu informieren und die Software zu bewerten.

Bretzn verwendet als Basis die Open Collaboration Services (OCS)(öffnet im neuen Fenster) , die bereits von einigen Webseiten verwendet werden, etwa kde-apps.org(öffnet im neuen Fenster) , gtk-apps.org(öffnet im neuen Fenster) , qt-apps.org(öffnet im neuen Fenster) oder gnome-look.org(öffnet im neuen Fenster) . Außerdem existiert bereits ein Qt-Client für Windows, Mac OS X und Linux. Der App Store Garage für Meego und KDEs Get New Hot Stuff unterstützt ebenfalls OCS. Für Gnome steht eine Bibliothek zur Verfügung, allerdings fehlt hier noch eine GUI.

Das Framework ist laut Entwickler Frank Karlitschek bereits größtenteils fertig. Gegenwärtig arbeiten die Entwickler daran, Bug-Trackers zu integrieren, damit auch Benutzer Fehler in der Software melden können. Benutzer sollen später auch neuere Versionen testen und den Entwickler mit Feedback versorgen können. Außerdem soll über Bretzn auch das Spenden an Entwickler möglich sein.

Bretzn soll künftig auch Nokias OVI und Intels AppUp unterstützen. Die Entwickler wollen auch Plugins für Entwicklungsumgebungen bereitstellen, etwa Eclipse, Netbeans, Kdevelop und Visual Studio.

Eine erste Version soll im Dezember 2010 erscheinen. Opensuse 11.4, dessen Erscheinungstermin für März 2011 geplant ist, soll einen eigenen App Store mitbringen, der als Machbarkeitsstudie für Bretzn dienen soll.


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