iZ3D: Universelle Stereoskopie-Treiber verbessert

Die für Windows angebotenen universellen stereoskopischen 3D-Treiber (S3D) von iZ3D(öffnet im neuen Fenster) sind, wie die des Konkurrenten DDD, kostenpflichtig. Sie können aber kostenlos ausprobiert werden. Sie wurden vor allem für 3D-Spiele optimiert.
Mit der seit Ende Oktober 2010 angebotenen neuen Version 1.12 verspricht iZ3D eine gesteigerte Leistung bei 3D-Spielen und DirectX 10 und DirectX 11. Außerdem werden nun beliebige 120-Hz-Shutterbrillen mit 120-Hz-fähigen Displays oder Projektoren (120Hz 3D device output) genutzt. Das funktioniert bei Radeon-Grafikkarten ab AMDs HD3D-fähigem Catalyst-Treiber 10.10 AQBS.
Ebenfalls neu: Spiele können nun auch in Auflösungen gespielt werden, die unter denen der Bildschirmauflösung liegen. Der S3D-Treiber von iZ3D sorgt dann dafür, dass das Bild vor der Ausgabe auf die Displayauflösung vergrößert wird, um Probleme mit Interlace-3D-Verfahren und teils auch mit Shutterbrillen zu vermeiden.
Anders als die proprietären Nvidia-Treiber unterstützt iZ3D nicht nur die stereoskopische 3D-Darstellung mit Nvidia-eigenen Shutterbrillen, sondern neben Shutterbrillen verschiedener Hersteller auch die unterschiedlichsten S3D-Ausgabemethoden über verschiedene Displaytechniken. Darunter Anaglyph, 3D-DLP, Dual Output, Interlaced, Shutter, Stereo Mirror, VR920 und Side-by-Side. Damit Entwickler ihre Software auf den Treiber anpassen können, gibt es seit kurzem auch eine eigene iZ3D-API(öffnet im neuen Fenster) .
Wie DDD(öffnet im neuen Fenster) zählt auch iZ3D zu AMDs HD3D(öffnet im neuen Fenster) -Partnern, so dass derzeit Besitzer von Grafikkarten der Radeon-HD-Serien 5000 und 6000 bei iZ3D nur die Hälfte(öffnet im neuen Fenster) der sonst verlangten 40 US-Dollar zahlen müssen. Zwar werden auch andere Radeon- und Geforce-Karten(öffnet im neuen Fenster) unterstützt, laut iZ3D ist der Einsatz des S3D-Treibers aber erst ab einer Radeon HD 4870 oder einer Geforce 8800 sinnvoll.
Eine weitere Version des iZ3D-Treibers wurde im iZ3D-Blog(öffnet im neuen Fenster) bereits angekündigt, er soll einige Fehler beseitigen und in den nächsten Tagen erscheinen.



