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Integration in Power-CPUs: IBM bleibt dem Cell-Prozessor noch etwas treu

Auch wenn die Angebote an Beschleunigermodulen für Supercomputer kleiner werden, will IBM die Architektur des Cell-Prozessors doch nicht ganz aufgeben. Im professionellen Bereich soll er in die Power-Prozessoren integriert werden, für künftige Konsolen hält sich IBM alle Optionen offen.
/ Nico Ernst
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Wie der CTO von IBMs System and Technology Group, Jai Menton, im Gespräch mit PC World sagte(öffnet im neuen Fenster), soll der Cell-Prozessor "in die Power-Roadmap" integriert werden. Bisher bot IBM für Supercomputer vor allem Blade-Module an, die als Beschleuniger dienten und gesondert programmiert werden mussten. Eine Integration in andere Produktgruppen ist bei Chipherstellern als schleichender Ausstieg aus einer Technologie zu werten.

Aber: "Wir wollen in diesem Geschäft bleiben", sagte Menton der PC World. Das, was man mit Cell bisher tun konnte, solle man in Zukunft mit Power-Prozessoren erreichen können. Die Cell-Prozessoren profitierten vor allem von stark parallelisiertem Code, ähnlich wie GPUs.

Bei den nächsten Spielekonsolen wolle IBM weiterhin ein Wort mitreden, sagte Menton zudem. Kein Wunder: Der Cell war ursprünglich von IBM, Toshiba und Sony für die Playstation 3 entwickelt worden, in der er bis heute zum Einsatz kommt. Unbestätigten Angaben zufolge soll er auch als Quad-Core in einer noch nicht angekündigten PSP 2 stecken.


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