Nachfolger für Compact Flash

Transcends CFast-Karten mit über 100 MByte/s

Die bereits vor einem Jahr angekündigten CFast-Karten kommen langsam in Schwung. Transcend hat nun vier neue Modelle von 2 bis 16 GByte angekündigt, die bis zu 108 MByte/s beim Lesen erreichen sollen. In Digitalkameras wird das neue Format aber vorerst nicht zu finden sein.

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Wie schon die ersten CFast-Karten und die dazugehörigen Lesegeräte empfiehlt auch Transcend seine neuen Speicherkarten vor allem für industrielle Anwendungen. CFast-Karten werden zwar im selben Formfaktor wie Compact-Flash-Karten hergestellt, verfügen aber über einen anderen Anschluss, der auch mechanisch nicht zu CF-Slots kompatibel ist. CFast arbeitet mit einer SATA-Schnittstelle mit 3 GBit/s, nicht mehr wie Compact Flash mit IDE.

  • Transcends CFast-Karten
Transcends CFast-Karten

Die Größen der neuen Karten liegen auch unter dem, was bei professionellen DSLRs mittlerweile übliche Speicherkapazitäten darstellt. Transcend bietet sie in 2, 4, 8 und 16 GByte an. Zu den Geschwindigkeiten machte das Unternehmen außer der maximalen Leserate von 108 MByte/s keine weiteren Angaben. Damit sind die Karten nur wenig schneller als aktuelle CF-Stecklinge, die ebenfalls knapp 100 MByte/s erreichen.

Die neuen Karten sollen jedoch besonders langlebig sein und auch eine eigene Fehlerkorrektur besitzen. Transcend nennt das "Staticdatarefresh" und "Earlyretirement", was sich vor allem auf die Schreibstrategien beziehen dürfte. Die CFast-Karten sollen ab sofort ausgeliefert werden, Preise nannte das Unternehmen noch nicht. Die Transcend-CFasts finden sich auch noch nicht in deutschen Preisvergleichen.

Neben CFast steht aber auch das herkömmliche Compact Flash nicht still. Das Normierungsgremium CFA hat zur Version 5 des Standards ein Whitepaper (PDF) veröffentlicht, das unter anderem die 48-Bit-Adressierung beschreibt, mit der sich bis zu 144 Petabyte auf einer CF-Karte ansprechen lassen. Zudem gibt es nun einen Trim-Befehl, der dem Verschleiß und der Fragmentierung vorbeugen kann. Mit ähnlichen Effekten hatten auch frühe SSDs zu kämpfen.

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