Zahlen von Mercury: AMD erklärt sich zum Marktführer bei diskreten Notebook-GPUs

In einer Pressemitteilung gibt AMD außer der Zahl von 61,9 Prozent und einer Steigerung von 5,6 Prozent keine weiteren Daten aus der jüngsten Studie von Mercury Research(öffnet im neuen Fenster) an. Die Marktforschungsunternehmen veröffentlichen ihre Studien generell nur auszugsweise, da sie vom Verkauf der Daten an die Unternehmen leben.
Über die Zahl der Notebooks, die überhaupt mit einem Grafikchip zusätzlich oder statt Chipsatzgrafik ausgerüstet sind, ist durch die Angabe von AMD noch nichts gesagt. Marktführer bei Notebookgrafik bleibt nach anderen Studien wie denen von Jon Peddie Research(öffnet im neuen Fenster) weiterhin mit über der Hälfte der Anteile Intel. Deren Chipsatzgrafik ist noch immer in den meisten Notebooks verbaut.

Von Peddies Unternehmen JPR gibt es inzwischen auch eine bereinigte Version(öffnet im neuen Fenster) der in der vergangenen Woche veröffentlichten Zahlen, die sich immer etwas von denen von Mercury unterscheiden. Vor allem gibt JPR öffentlich, wie auch hier in der Tabelle wiedergegeben, nur die Zahlen für den Gesamtmarkt aus integrierten und diskreten GPUs an.
Wie Peddie gegenüber Golem.de erklärte, hatten sich in der ersten Veröffentlichung zunächst einige Fehler eingeschlichen. Im gesamten Markt für diskrete GPUs ist AMD seinen Erhebungen zufolge noch knapp vor Nvidia, wenn Notebooks und Desktops gemeinsam betrachtet werden. Mit den jetzigen Angaben von Mercury ist auch klar, warum: Im Notebookbereich konnte AMD deutlich zulegen.



