Drahtlose Energieübertragung

Laser versorgt Drohne im Flug mit Energie

Ein US-Unternehmen hat ein System für die drahtlose Stromversorgung von Drohnen entwickelt: Diese werden per Laser mit Energie versorgt. Photovoltaikzellen wandeln das Licht in elektrische Energie um.

Artikel veröffentlicht am ,
Drahtlose Energieübertragung: Laser versorgt Drohne im Flug mit Energie

Unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) sollen für Rettungskräfte und die Polizei wichtige Hilfsmittel werden, um sich beispielsweise über eine Unfallstelle oder einen Brandherd einen Überblick aus der Luft zu verschaffen. Doch häufig reicht die Akkukapazität eines UAV nicht für einen Dauereinsatz aus. Das US-Unternehmen Laser Motive hat ein System entwickelt, um die Akkus eines UAV während des Flugs zu laden.

Laser lädt Akku

Stellenmarkt
  1. Trainee (w/m/d) IT System Engineer / Workplace
    Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  2. Technische Konzeption / Evaluation Content-Management-System (m/w/d)
    Universität Hamburg, Hamburg
Detailsuche

Laser Motive hat spezielle Photovoltaikmodule (PV) entwickelt, die an der Unterseite des UAV angebracht werden. Vom Boden aus wird ein Laser in die Luft gerichtet. Trifft er auf die Zellen, wird das Licht in elektrische Energie umgewandelt. Das UAV, ein Quadrocopter, schwebt über dem Laser und lädt seinen Akku. Anschließend kann der Quadrocopter erneut umherfliegen und kehrt zurück, wenn der Akku wieder nachlässt. Laser Power Beaming nennt das in Seattle im US-Bundesstaat Washington beheimatete Unternehmen seine Technik.

Die Leistungsfähigkeit des Systems hat Laser Motive mit einem Dauerflug unter Beweis gestellt. Die Zellen wurden an einen Quadrocopter vom Typ Asctec Pelican des Herstellers Ascending Technologies aus Krailling bei München montiert. Zudem wurde er mit einer besonderen Leistungselektronik sowie einem autonomen System zur Positionsregelung ausgestattet.

  • Der Aufbau beim Langzeitflug (Foto: Ascending Technologies)
  • Der Quadrocopter mit PV-Zellen (Foto: Ascending Technologies)
Der Aufbau beim Langzeitflug (Foto: Ascending Technologies)

Knapp 12,5 Stunden

In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober startete der Pelican im Future of Flight Aviation Center in Everett bei Seattle zu seinem Langzeitflug. Vom Boden per Laser mit Energie versorgt, hielt sich der etwa 1 kg schwere Quadrocopter 12 Stunden, 26 Minuten und 56 Sekunden in der Luft. Es sei das erste Mal gewesen, dass "ein elektrisch betriebener Helikopter so lange am Stück autonom geflogen" sei, kommentierte Michael Achtelik, Geschäftsführer von Ascending Technologies, den Dauerflug.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Tingelchen 03. Nov 2010

Und wieviel Energie hat er dann noch bei deinem Nachbarn? Mal ganz davon abgesehen das...

hebe. 03. Nov 2010

@noquarter: informiere dich doch erst einmal oder wie du selbst schreibst: "Hauptsache...

gruselkecks 03. Nov 2010

Es wírd wohl Wlan ein wenig stören. Es wird keine Tauben braten und auch keine Flugzeuge...

micwin 03. Nov 2010

... ja das taugt für systematische, massenhafte Konter aber kaum, gelle? Dafür brauchst...

Knilch 03. Nov 2010

Der Wirkungsgrad moderner PV-Anlagen liegt bei etwa 20%, also merklich unter dem von...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geekbench & GFXBench
Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max

Das Apple Silicon schneidet gut ab: Der M1 Max legt sich tatsächlich mit einer Geforce RTX 3080 Mobile und den schnellsten Laptop-CPUs an.

Geekbench & GFXBench: Erste Benchmarks zeigen starken Apple M1 Max
Artikel
  1. Kernnetz: Telekom wechselt Cisco-Router im zentralen Backbone aus
    Kernnetz
    Telekom wechselt Cisco-Router im zentralen Backbone aus

    Die Deutsche Telekom hat einen besseren Cisco-Router in ihrem zentralen Backbone installiert. Der erreicht 260 TBit/s und wirft Fragen zur IT-Sicherheit auf.

  2. Bundesverwaltungsgericht: 5G-Auktion wird erneut vor Gericht geprüft
    Bundesverwaltungsgericht
    5G-Auktion wird erneut vor Gericht geprüft

    Die Klage gegen die 5G-Auktion im Jahr 2019 wird neu verhandelt. Damit ist die komplette Vergabe erneut in Frage gestellt.

  3. Windows 11: User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück
    Windows 11
    User wollen separate Fenster in der Taskleiste zurück

    Windows 11 gruppiert Instanzen einer App zusammen und streicht die Möglichkeit, sie separat anzuzeigen. Das gefällt der Community gar nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP Herbst Sale bei NBB: Bis zu 500€ Rabatt auf Gaming-Notebooks, Monitore uvm. • Kingston RGB 32GB Kit 3200 116,90€ • LG OLED48A19LA 756,29€ • Finale des GP Anniversary Sales • Amazon Music 3 Monate gratis • Saturn Gutscheinheft: Direktabzüge und Zugaben [Werbung]
    •  /