Paywall
105.000 zahlen für Times und Sunday Times
Die Umstellung der britischen Traditionszeitung Times und der Sunday Times auf ein rein kostenpflichtiges Webangebot hat sie zwar den Großteil ihrer Leserschaft gekostet - ihr aber auch 105.000 zahlende Nutzer verschafft.
Mehr als 105.000 Menschen hätten für das kostenpflichtige Angebot von Rupert Murdochs Times und Sunday Times bisher bezahlt, berichtet die Times in eigener Sache. Seit Anfang Juli 2010 sind die beiden Zeitungen nur noch für zahlende Kunden zugänglich, was von vielen Marktbeobachtern als riskantes Manöver gesehen wird. Umso größer das Interesse an den nun verkündeten Zahlen.
Rund die Hälfte der 105.000 zahlenden Kunden hat sich für ein Monatsabo entschieden, was die Nutzer der iPad- und Kindle-Varianten für 9,99 Britische Pfund pro Monat einschließt. Alternativ kann ein Wochenabo für 2 Pfund oder ein Tagesabo für 1 Pfund abgeschlossen werden.
Insgesamt haben rund 200.000 Leser Zugriff auf das kostenpflichtige Angebot, denn es kommen rund 100.000 Leser hinzu, die die Print- und Onlineausgabe abonniert haben.
Die Verantwortlichen des Verlags und der Muttergesellschaft News Corporation zeigen sich mit den Zahlen sehr zufrieden. Auch die Zahl derer, die ihr Abonnement verlängerten, sei ermutigend. Unter dem Strich seien die wenigen zahlenden Kunden für den Verlag wertvoller als die vielen Millionen Unique User, die das frei verfügbare Angebot zuvor hatte. Zählten die Zeitungen vor Einführung der sogenannten Paywall noch 21 Millionen Unique User auf ihrer Homepage, sind es laut BBC mittlerweile nur noch 2,7 Millionen.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed






Monate sind auch in DE länger als 4 Wo., nämlich durchschnittlich 4,35 Wochen. 4 Wo = 28...
100.000 x 10 = 1 Mio im Monat (Werbung außen vor gelassen). D.h. sogar 21 Millionen...
Rupert Murdoch hat doch selber schon vor ein paar Monaten genau solche Sprüche...
Ja, *wenn*, ich habe aber keine absoluten Zahlen zum Vergleich gesehen, was sie vor der...