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Elektroauto

US-Unternehmen entwickelt einen Akkuanhänger

Das US-Unternehmen EMAV will im kommenden Jahr einen Anhänger für Elektroautos auf den Markt bringen. Der Anhänger hat einen Akku sowie einen Range Extender und soll so die Reichweite eines Elektroautos deutlich vergrößern.

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Elektroauto: US-Unternehmen entwickelt einen Akkuanhänger

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Reichweite eines Elektroautos zu verlängern. Die meist verwendete ist ein sogenannter Range Extender, ein Verbrennungsmotor, der einen Generator antreibt und so Strom für den Elektromotor erzeugt. Eine andere Möglichkeit ist, die Speicherkapazität zu erhöhen, indem das Auto mehr Akkus bekommt. Nur: Wohin mit den zusätzlichen Akkus? Das US-Unternehmen Electro Motors and Vehicles (EMAV) hat eine Lösung gefunden: die Power Regeneration Unit, kurz Pru. Das ist ein Anhänger, der gleich beides enthält: Akkus und einen Range Extender.

Anhänger mit Energie

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Der Anhänger verfügt über einen Akku mit einer Kapazität von 70 Kilowattstunden sowie einen Vier-Zylinder-Dieselmotor mit einem Hubraum von 750 Kubikzentimetern als Range Extender. Der soll die Reichweite eines Elektroautos mit einer Reichweite von etwa 160 Kilometern auf 1.126 Kilometer vergrößern.

Der Anhänger soll durch sein Gewicht die Reichweite des Elektroautos nicht beeinträchtigen. Deshalb verfügt er über einen eigenen Antrieb, einen Elektromotor, der den Anhänger mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt wie das Auto. Eine Software, Smart Hitch (etwa: intelligent Kupplung) genannt, steuert das System. Es empfängt Daten von der Anhängerkupplung, wie stark der Zug oder Druck ist und gibt diese an den Geschwindigkeitsregler weiter. Zusätzlich verfügt das System über GPS, das die Ortsdaten mit Google Earth abgleicht. So soll das System die Topographie der Route erfassen und feststellen, welche Gegebenheiten die Akkus besonders belasten.

Anhänger lädt Akku

Schließlich kann der Anhänger auch als Ladestation genutzt werden: Der Verbrennungsmotor treibt den Generator, der den Akku des Autos lädt. Eine Tankfüllung, die etwa 22 Liter beträgt, soll dabei ausreichen, um den Autoakku drei Mal zu laden.

Vorbild für Pru war ein Campinganhänger, den EMAV für Mopar baut. Die Anhänger werden als Zubehör unter anderem für Chryslers Geländewagen Jeep Wrangler angeboten. Als Anhänger solcher dient übrigens auch der Pru: Denn Akku, Motor und Tank nehmen nur etwa ein Viertel der Fläche ein. Der Rest steht für Gepäck zur Verfügung.

Mehr Akzeptanz

Wil Cashen, Chef und Gründer von EMAV, glaubt, dass der Pru die Akzeptanz für Elektroautos steigern kann, da er die beiden Nachteile der Elektroautos - die eingeschränkte Reichweite und eine noch unzureichende Infrastruktur mit Ladestationen - wettmacht. Bislang existiert der Pru allerdings nur im Computer. Einen funktionsfähigen Prototyp des Pru will das Unternehmen Anfang 2011 präsentieren. In der zweiten Jahreshälfte soll der Energieanhänger dann auf den Markt kommen. Der Preis soll bei rund 15.000 US-Dollar liegen.

Gedacht ist Pru für Autos wie den elektrischen Fiat 500, der im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll, oder den Nissan Leaf. Fahrer eines Tesla Roadster hingegen werden den rollenden Akku eher weniger attraktiv finden. Der hat allerdings auch eine Reichweite von gut 350 Kilometern.



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seidez 28. Mär 2014

Hallo Magnet-Profi. Da dieses Thema schon lange nicht mehr bearbeitet wurde, frage ich...

track-Jack 03. Nov 2010

hi - das ist nicht das gleiche -- hier ists erklärt - hope it helps :) Es gibt...

nano12 02. Nov 2010

Für den Umzug würde ich eine Firma angagieren. Und das mit dem am Land wohnen würde sich...

FDIN 02. Nov 2010

? Wozu? mit dem dem letzten Satz hast du dich ja eigentlich selbst getrollt.

seltsam . . . 02. Nov 2010

Gelenk-Bus schneller? Denke nicht, denn die Reisebusse oder auch größere Wohnmobile...


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