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Videobearbeitung

Software macht Schwächling zum Muskelprotz

Forscher der Max-Planck-Gesellschaft haben ein System entwickelt, mit dem der Körper eines Menschen in einem Film auf einfache Art und Weise nachträglich verändert werden kann. Die einmal vorgenommenen Bearbeitungen werden für das ganze Video übernommen.

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Videobearbeitung: Software macht Schwächling zum Muskelprotz

Wer klein ist, wünscht sich manchmal, groß zu sein, ein Schwächling wäre gern so muskelbepackt wie Arnold Schwarzenegger zu besten Conan-Zeiten. Was in der Realität versagt bleibt, das geht zumindest im Video. Eine am Saarbrücker Max-Planck-Institut für Informatik (MPII) entwickelte Technik hilft dabei.

Schieberegler statt Hantelbank

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Movie Reshape ermögliche "die schnelle und einfache Veränderung von Körperform und -proportionen eines Schauspielers in einem beliebigen Video", schreiben die Wissenschaftler in einem Aufsatz. Aus einem Hänfling wird durch Verschieben eines Reglers ein Muskelprotz, durch Betätigen eines anderen aus einem Zwerg ein Riese, während ein Dritter einem Mageren ordentlich was auf die Rippen projiziert. Sieben verschiedene Parameter können an einem Körper verändert werden. Neben Größe und Muskelmasse sind das Gewicht, Bauch-, Brust- und Hüftumfang sowie die Länge der Beine.

Das System basiert auf einer Datenbank mit 3D-Modellen von realen Körpern. Über 100 Menschen verschiedener Statur und Größe wurden dafür mit Laserscannern abgetastet, ihre Körper digitalisiert. Wenn der Nutzer die Regler der Software bedient, werden die 3D-Modelle überblendet und dann über den Körper des Schauspielers gelegt.

Die digitale Bearbeitung eines Körpers an sich ist nichts Neues. Neu ist, dass es reicht, die Bearbeitung an einem einzigen Bild in einem Video vorzunehmen. Die Veränderungen werden dann für die ganze Sequenz übernommen. Früher mussten solche Veränderungen Bild für Bild vorgenommen werden.

Software statt Hamburger

Das System können Hobbyfilmer ebenso nutzen wie die großen Hollywood-Studios. Für die Schauspieler bedeutet das, dass ihnen Maßnahmen, wie George Clooney sie für den Film Syriana auf sich genommen hat, künftig erspart bleiben könnten. Der Schauspieler hatte für die Rolle des CIA-Agenten Bob Barnes 15 Kilo zugelegt, die er anschließend wieder mühsam abtrainieren musste. Künftig könnte die Software für die zusätzlichen Kilos sorgen.

Die MPII-Forscher wollen ihr System auf der Siggraph Asia 2010 vorstellen, die vom 15. bis zum 18. Dezember 2010 in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul stattfindet.



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Der Kaiser! 23. Nov 2010

Aber er sah fett aus! :D

Der Kaiser! 23. Nov 2010

Für Spiele genau das richtige. :)

Annonühmus 10. Nov 2010

..aber genau DAS kann die Software eben nicht. Bei extremen Unterschieden würde man den...

elron 02. Nov 2010

werden jetzt schauspieler nicht mehr nach ihren ausserlichkeiten ausgewählt sondern nach...

Daddelfreak 02. Nov 2010

Also das gibts bei Aion auch, im übrigen gibts das bei vielen Games das man sich einen...


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