ATX und Micro-ATX: Gigabyte zeigt drei Mainboards für Sandy Bridge

Auf dem IDF tauchte ein ähnliches Gigabyte-Board kurz auf, nun hat Gigabyte Bilder und Daten von drei weiteren künftigen Produkten veröffentlicht. Die Kollegen von Netbooknews(öffnet im neuen Fenster) stellten das Dokument Golem.de freundlicherweise zur Verfügung.






Alle drei Modelle sind über Zusatzchips mit USB 3.0 und 6-GBit-SATA versehen. Zwei der Boards, das P67A-UD3R und das P67A-UD3, sind im ATX-Formfaktor gehalten, das dritte, H67MA-UD2H, ist als Micro-ATX kleiner. Die beiden größeren Boards unterscheiden sich vor allem in der Gestaltung: Das P67A-UD3R ist mattschwarz lackiert und mit größeren Kühlern versehen. Es ist offenbar auch für Overclocking gedacht, auch wenn die Daten zu den Funktionen bisher nichts verraten.
Bei allen drei Mainboards betont Gigabyte bisher die Beschaltung der USB-Ports, die nicht nur mehr Strom liefern als die spezifizierten 500 Milliampere, sondern auch bei ausgeschaltetem Rechner aktiv bleiben. Damit lassen sich mobile Geräte schneller aufladen. Bei bisherigen Mainboards mit dieser Funktion kann dieses Verhalten auch im BIOS ausgeschaltet werden, um Strom zu sparen.
Die beiden größeren Mainboards besitzen zwei PCI-Slots, sie fehlen beim Micro-ATX-Modell, weil Intel diesen Bus nicht mehr unterstützt . Er kann aber über einen günstigen Zusatzchip von den Boardherstellern nachgerüstet werden. Bei der Beschreibung der beiden, auf jedem der drei Boards vorhandenen PCIe-x16-Slots gibt Gigabyte an, einer sei mit 16, der andere mit vier Lanes beschaltet. Bisherige Intel-Chipsätze konnten dies auch auf zweimal x8 aufteilen, um zwei Grafikkarten zu betreiben. Die Sandy-Bridge-Chipsätze werden das vermutlich auch beherrschen.
Preise und Liefertermine nannte Gigabyte noch nicht. Erwartet wird der Marktstart von Sandy Bridge aber für Anfang 2011.