Abo
  • Services:

Herzlichen Glückwunsch

Roboter Asimo wird zehn

Am 31. Oktober 2000 haben die Entwickler den humanoiden Roboter Asimo fertiggestellt, einen 1,3 Meter großen humanoiden Roboter, der als Freund und Helfer des Menschen eingesetzt werden soll. Zu seinem runden Geburtstag hat Honda dem Roboter eine Torte gebacken.

Artikel veröffentlicht am ,
Herzlichen Glückwunsch: Roboter Asimo wird zehn

Roboter Asimo feiert Geburtstag: Am 31. Oktober wird er zehn Jahre alt. Der japanische Mischkonzern Honda hatte den humanoiden Roboter 2000 nach 14-jähriger Entwicklungszeit fertiggestellt. Gedacht ist Asimo als freundlicher Roboter, der mit Menschen interagiert, etwa als Portier in einem Hotel, oder ihnen als Assistenzroboter hilft.

Gehen und laufen

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau

Asimo - der Name ist eine Abkürzung für Advanced Step in Innovative Mobility - ist 1,3 m groß und 54 kg schwer. Er geht aufrecht auf zwei Beinen, die jeweils über sechs Freiheitsgrade verfügen. Er kann damit gerade Strecken und Kurven gehen oder Treppen steigen. Auch auf weichem Untergrund verliert er nicht das Gleichgewicht. Sein normales Gehtempo beträgt 2,7 km/h, was etwa der halben Gehgeschwindigkeit eines Menschen entspricht. Asimo schlägt aber auch mal eine schnellere Gangart an: Seit 2005 kann der Roboter auch rennen und erreicht dabei eine Geschwindigkeit von 6 km/h.

Seine zwei Arme haben, wie die eines Menschen, drei Gelenke: Schulter, Ellenbogen und Handgelenk. Das ergibt zusammen sieben Freiheitsgrade pro Arm. Die Arme enden in Händen, die je vier Finger und einen Daumen haben. Dabei ist er so geschickt, dass er auch zerbrechliche Gegenstände fassen kann. Er nimmt sie mit einer Kamera wahr, die sich in seinem Gesicht befindet. Darüber erkennt er Gegenstände, aber auch Bewegungen.

Gesichts- und Spracherkennung

Sieht er beispielsweise einen Menschen, kann er abschätzen, wie schnell und in welche Richtung dieser geht. Asimo kann ihm dann entgegengehen und ihn begrüßen. Hat er den Menschen schon einmal gesehen, ist das Gesicht in Asimos Datenbank gespeichert und er spricht ihn mit Namen an. Interagiert er mit mehreren Personen, erkennt er, welche gerade spricht und wendet sich ihr zu. Dazu verfügt er über ein Sprachsynthesesystem.

  • Asimo kann...
  • ... Gegenstände entgegennehmen.
  • Asimo beim Rennen
  • IC Tele-interaction Communication Card für die Interaktion mit Asimo
  • Asimo schiebt auch einen Servierwagen.
  • Händchenhalten bei synchroner Fortbewegung
  • Die Beine haben je sechs Freiheitsgrade.
  • 14 Jahre hat Honda an dem Roboter entwickelt.
  • Seit 2005 kann er auch rennen.
  • Gedacht ist er für die Interaktion mit Menschen.
Asimo kann...

Asimo kommuniziert aber nicht nur mit Menschen - er kann ihnen auch zur Hand gehen, etwa indem er einen Servierwagen schiebt oder ein Tablett trägt. Dabei bewegt er sich allerdings langsamer als normal. Dafür schafft er es, das Tablett zu tragen, ohne dass die darauf befindlichen Gefäße überschwappen. Sollten die Gefäße ins Rutschen kommen, registrieren das die Sensoren in seinen Handgelenken. Asimo stoppt dann und versucht, das Tablett auszubalancieren.

Die Größe hat Honda so gewählt, dass Menschen halbwegs bequem mit dem Roboter interagieren können. Steht er einem sitzenden Menschen gegenüber, sind beide auf Augenhöhe. Außerdem erreicht er so die meisten Gegenstände aus der Welt der Menschen: So kann er etwa Bürogeräte wie Kopierer oder Computer bedienen, er kann Schubladen öffnen, Türgriffe oder Schalter betätigen.

Plumpe Ahnen

1986 hatte Honda begonnen, humanoide Roboter zu entwickeln. Nicht alle Vorgänger sind so elegant geraten wie Asimo. Die Technik, die die Robotiker im Laufe der Jahre entwickelt haben, fand jedoch nicht nur Eingang in Asimo. Unter anderem profitierte auch Hondas Autosparte davon, etwa im Bereich der Sicherheitssysteme.

Erstmals der Öffentlichkeit wurde er drei Wochen später präsentiert. Seither war er der Star auf vielen Veranstaltungen. Seinen ersten Auftritt in Europa hatte er 2003 in der Technischen Universität in Darmstadt.

Kuchen zum Geburtstag

Zum Geburtstag des Roboters veröffentlicht Honda eine Smartphone-Applikation, die Asimo und andere Roboter des Unternehmens vorstellt. Run with Asimo soll in zwei Versionen bereitstehen, eine für Android-Geräte und eine für das iPhone. Asimo selbst spendiert Honda zu seinem Ehrentag stilecht eine Torte.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Omisa 01. Nov 2010

Auch wenn es ja ein bisschen Blenderei ist, denn Asimo besteht nicht nur aus dem was...

Bosnigel 30. Okt 2010

Nein? Ja äh... der taugt nichts.

Simon221 30. Okt 2010

Der is weiter alls du denkst ;) http://www.youtube.com/watch?v=P9ByGQGiVMg

Konfuzius Peng 30. Okt 2010

Du kennst dich gut aus ;-) ...vermute ich ;-))

PullMulll 30. Okt 2010

dachte ich mir auch grad...^^


Folgen Sie uns
       


Macbook Air 2018 - Test

Nach mehreren Jahren spendiert Apple dem Macbook Air ein neues Gehäuse. Trotzdem ist es keine Referenz mehr für Kompaktheit und Gewicht. Das Notebook kann durch andere Dinge trotzdem überzeugen.

Macbook Air 2018 - Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
    Drahtlos-Headsets im Test
    Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

    Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
    2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
    3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
    El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

    Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
    Von Michael Wieczorek


        •  /