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Nintendo: Deutlich weniger Wii und DS verkauft

Im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres kämpft Nintendo mit Verlusten. Neben Wechselkursschwankungen sind dafür sinkende Absätze mit Konsolen und Handhelds der wichtigste Grund.
/ Peter Steinlechner
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Die ganz großen Zeiten von Wii und DS scheinen vorbei: Zwar konnte Nintendo von seiner Konsole auch im letzten Geschäftshalbjahr – beendet Ende September 2010 – noch 4,97 Millionen Exemplare absetzen, das waren aber deutlich weniger als die 5,75 Millionen Geräte im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Absatz mit dem Handheld DS ging von 11,7 auf 6,69 Millionen Exemplare zurück. Im Frühjahr 2011 will Nintendo den Nachfolger 3DS veröffentlichen, der mit einem dreidimensionalen Display über ein Alleinstellungsmerkmal zu Konkurrenten wie iPhone und PSP verfügt.

Der Umsatz des Unternehmens ging im Halbjahr um ein Drittel auf 363 Milliarden Yen (rund 3,2 Milliarden Euro) zurück. Unter dem Strich fiel ein Nettoverlust von 2,01 Milliarden Yen (rund 17,8 Millionen Euro) an, im Vorjahreszeitraum blieb ein Gewinn in Höhe von 69,5 Milliarden Yen (rund 618 Millionen Euro) übrig.

Zufrieden zeigt sich das Unternehmen mit dem Absatz von Pokémon White Version und Black Version, von denen in Japan insgesamt 4,07 Millionen Exemplare einen Käufer fanden – beide Titel sind noch nicht in Europa und den USA erhältlich. Ebenfalls erfolgreich war Super Mario Galaxy 2 , das weltweit 5,1 Millionen Fans hat.


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