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Auszeichnung: DSL Phantom Mode gewinnt Innovationspreis

Auszeichnung

DSL Phantom Mode gewinnt Innovationspreis

Alcatel-Lucent ist für seine Verwendung des DSL Phantom Mode ausgezeichnet worden. Die Netzbetreiber freuen sich über die Zwischenlösung, mit der Datentransferraten von 900 MBit/s über mehrere Kupferkabel erreicht würden.

Der Telekommunikationsausrüster Alcatel-Lucent hat den Preis "Broadband Infovision Award" für den DSL Phantom Mode erhalten. Der Phantom Mode gilt als Zwischenlösung für den Umstieg von Kupfer auf Glasfaser und erhöht die Leistung von kupferbasierten DSL-Netzwerken durch die Schaffung eines dritten virtuellen Paares, zusätzlich zu den beiden physischen Paaren. Der Preis wurde gestern bei einer Gala auf der Pariser Branchenmesse Broadband World Forum verliehen.

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Obgleich der Phantom-Modus ein altbekanntes analoges Konzept ist und schon früher von Festnetzbetreibern eingesetzt wurde, sei die Implementierung von Alcatel-Lucent die erste bekannte Nutzung des Phantom-Modus in Verbindung mit VDSL2-Vectoring und -Bonding, bei der beeindruckende Bitraten erzielt werden, hieß es bei der Preisverleihung. Mit der Technologie erreiche die bestehende Kupferinfrastruktur über zwei Paare 300 MBit/s auf einer Strecke von 400 Metern, oder 900 MBit/s und mehr, wenn vier oder mehr Paare zur Verfügung stehen. Die Datenrate wurde in einem Laborversuch der Bell Labs von Alcatel-Lucent erreicht.

Alcatel-Lucent selbst gibt an, im DSL Phantom Mode über zwei Paare auf 400 Metern eine Datentransferrate von 390 MBit/s erreicht zu haben. Meistens werden heute Rundkabel mit zwei Paaren Kupferdraht verlegt. Auch Nokia Siemens Networks erreichte kürzlich 825 MBit/s über Kupferkabel im DSL Phantom Mode.

Der Preis wird von einer Jury aus den Betreiberunternehmen vergeben, darunter China Telecom, AT&T (USA), Orange (Frankreich), PCCW (Hongkong), Etisalat (Vereinigte Arabische Emirate), Telstra (Australien), Telus (Kanada), Korea Telecom und Deutsche Telekom.


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