• IT-Karriere:
  • Services:

2,5 Petaflops

Chinesischer Supercomputer mit GPUs ist schnellster der Welt

In der nächsten Top-500-Liste der schnellsten Rechner der Welt wird erstmals ein chinesisches System die Spitze übernehmen. Der Tianhe-1A erreicht über 2,5 Petaflops und ist damit 40 Prozent schneller als der US-amerikanische Jaguar. Seine Leistung erreicht der neue Spitzenreiter unter anderem durch 7.168 GPUs von Nvidia.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidias Tesla M2050
Nvidias Tesla M2050

Erst in der kommenden Woche wird die neue Top-500-Liste veröffentlicht. Weil Nvidia einen Großteil der Technik im Tianhe-1A stellt, ist der Chiphersteller aber schon mit einer Veröffentlichung vorgeprescht. Die Verwalter der Top-500 haben gegenüber der New York Times schon bestätigt, dass der chinesische Rechner wohl nicht mehr schlagbar sein wird.

  • Die Tesla M2050 mit Fermi und 3 GByte Speicher
  • Der Tianhe-1A (Bild: Nvidia)
Der Tianhe-1A (Bild: Nvidia)
Stellenmarkt
  1. heroal - Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG, Verl
  2. CCV Deutschland GmbH, Au i. d. Hallertau

Aufgeschlüsselte Zahlen des Linpack-Benchmarks, auf dem die Supercomputer-Charts basieren, liegen noch nicht vor. Nvidia nennt zwar die Zahl von 2,507 Petaflops, gibt aber nicht an, ob sich das auf die Dauerleistung (Rmax) oder den Spitzenwert (Rpeak) bezieht. Gemeint sein dürfte Rmax, denn danach wird die Top-500-Liste sortiert. Der bisher schnellste Supercomputer, Jaguar, kommt nach der letzten Liste auf 1,759 Petaflops nach Rmax.

Die im US-amerikanischen Oak Ridge National Laboratory aufgestellte Maschine Jaguar besteht aus über 30.000 Sechskern-Opterons mit Istanbul-Architektur. Der Rechner brauchte drei Anläufe, um in der halbjährlichen Top-500-Liste die Spitze zu erreichen. Dicht auf den Fersen war ihm schon vor sechs Monaten der Tianhe-1, der ebenfalls mit GPUs rechnete - damals aber noch mit Radeon-4870-X2-Karten von AMD.

Fermi für Supercomputer

Ob es sich bei Tianhe-1A um ein vollständig neues System handelt oder ob vor allem GPUs und CPUs getauscht wurden, ist noch nicht ganz klar. Dem Chiphersteller Nvidia zufolge rechnen im Modell 1A 7.168 Tesla M2050. Es sind die kleinen Versionen der Fermi-Beschleuniger, mit 448 Kernen sind sie mit den Geforce-Karten auf Basis der GPU GF100 verwandt. Im Gegensatz zu diesen arbeitet eine Tesla M2050 aber mit 3 GByte GDDR5-Speicher mit Fehlerkorrektur nach ECC.

Nvidia zufolge stecken auch noch 14.336 x86-Prozessoren in Tianhe-1A. Deren genauer Typ ist noch nicht bekannt, der New York Times zufolge handelt es sich aber um Chips von Intel. Damit hätten die chinesischen Wissenschaftler sowohl den CPU- als auch den GPU-Lieferanten gewechselt. Genutzt wird der Rechner vorwiegend für militärische Forschung.

Dass GPUs für Supercomputer immer interessanter werden, liegt vor allem an deren Energieeffizienz. Laut Nvidia soll der gesamte Tianhe-1A 4,04 Megawatt Leistung aufnehmen. Für die gleiche Performance nur mit CPUs sollen über 12 Megawatt nötig sein. Auch hier fehlt aber noch der Hintergrund dieser Berechnung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u.a. Winkelschleifer GWS 7-125 für 35,99€, Akku Kreissäge GKS 18V-57 für 115,99€ )
  2. (aktuell u. a. Deepcool Castle 240EX Wasserkühlung für 109,90€, Asus VG248QZ LED-Monitor 169...
  3. (u. a.Battlefield V für 21,49€ und Star Wars Jedi: Fallen Order für 52,99€)

elgooG 27. Jul 2011

Leichenschänder...für diesen erleuchtenden Satz musstest du jetzt einen Post aus dem...

EM 12. Nov 2010

Ich glaube dass ATI/AMD kann zehr billig sein! Z.b. 70 TFlop/s für 299000 Euros netto bei...

average idiot 31. Okt 2010

Wenn du nur nen Brief schreiben willst, brauchst du kein Office 2050. Das geht zur Not...

tilmank 31. Okt 2010

Nicht mit nVidia :p Na schön, auf dem Bild ist das Ding passiv gekühlt und gehört damit...

Don Vogel 31. Okt 2010

Ihr streitet euch ja darum, wer besser rechnen kann. Seit ihr Geeks? Männer -.-


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Disney+ Disney korrigiert falsches Seitenverhältnis bei den Simpsons
  2. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  3. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte

    •  /