Nikon: 3D-Bilder für Android-Bilderrahmen
Der 3D-Service(öffnet im neuen Fenster) soll in Japan ab Dezember 2010 angeboten werden. Das 7,2 Zoll große Display des Bilderrahmens ist mit einer zuschaltbaren Lichtbarriere ausgerüstet, die für das linke und das rechte Auge das jeweils passende Bild zeigt.
Eine ähnliche Technik setzt Fujifilm in seinem digitalen Bilderrahmen Finepix Real 3D V1 ein. Nikons Gerät basiert auf Android und erreicht eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln.
Das 400 Candela helle Display(öffnet im neuen Fenster) ist mit WLAN und einem LAN-Anschluss sowie USB 2.0 ausgerüstet. Neben 3D-Inhalten lassen sich auch 2D-Fotos und Videos (H.264) abspielen. Das 3D-Display kann nur gemietet werden und kostet pro Monat 1.995 Yen (rund 18 Euro) oder jährlich 19.950 Yen (177 Euro). Im Preis sind drei Umwandlungen pro Monat enthalten, jedes weitere 3D-Bild kostet rund 2,67 Euro.
Welches Verfahren Nikon einsetzt, um 2D-Bildern den Anschein zu geben, sie seien stereoskopisch aufgenommen worden, teilte das Unternehmen bislang nicht mit. Denkbar wäre zum Beispiel die Depth-Map-Methode, die Interessierte mit dem Windows-Programm Triaxes Stereotracer(öffnet im neuen Fenster) nachvollziehen können.
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