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Nokia: Qt wird modular

Künftig soll das Qt-Framework modularer werden. Ein entsprechendes Projekt soll wesentliche Komponenten in einzelne Module aufteilen. Damit soll die Entwicklung einzelner Bereiche unabhängig voneinander vereinfacht werden, etwa bei QtWebkit und QtDeclarative, in die öfter Änderungen eingepflegt werden als in andere Komponenten.
/ Jörg Thoma
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Die Aufteilung soll auch die Organisation und Betreuung des Frameworks verbessern. Künftig sollen die einzelnen Komponenten jeweils in ein eigenes Repository ausgelagert werden. Zudem erhält jede Komponente dann einen eigenen Maintainer. Die einzelnen Module können dann unabhängige Erscheinungstermine wahrnehmen.

Die gegenwärtig geplante Aufteilung betrifft vor allem die Entwicklerkomponenten, das Framework Qt-Quick sowie Qt-Mobility und QtWebkit sowie den Qt-Kernel. Dieser soll langfristig ebenfalls weiter unterteilt werden, etwa in eine XML- und DBus-Komponente.

Zwar seien die Qt-DLL-Dateien bereits modular, das Projekt selbst aber monolithisch, schreibt Qt-Entwickler Kristian Amlie(öffnet im neuen Fenster) in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster). Gegenwärtig müssen alle Module kompiliert werden, wenn Änderungen an nur einer Komponente eingepflegt wurden. Nachdem die erste Verwirrung nach der Umstellung vorbei sei, solle die Entwicklung von Qt aber schneller und einfacher werden, so Amlie.

Eine endgültige Entscheidung zur genauen Aufteilung sei aber noch nicht gefallen. Außerdem ziehe man in Betracht, Qt auch weiterhin als komplettes Paket in einem Master-Repository bereitzustellen.


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