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IBM und die EPFL federführend

Beim Schalten - und nicht nur in Ruhe - sollen die TFETs nur etwa 0,5 Volt benötigen. Da die Leistungsaufnahme quadratisch mit der Spannung steigt, erhoffen sich die Forscher eine rund zehnfach höhere Energieeffizienz gegenüber heutigen Schaltungen. Die Leckströme können in den Röhrchen zudem kaum noch auftreten, da die Ladung darin gefangen ist und sich kaum ausbreiten kann.

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Ob daneben noch andere Probleme von ineffektiven Geräten angegangen werden sollen, ist noch nicht bekannt. Ansatzpunkte wären die bei billigen Konstruktionen mit hohen Verlusten behafteten Spannungswandler und Netzteile sowie die oft schlechte Verknüpfung von primären und sekundären Stromkreisen. Der "echte Netzschalter" ist heute bei manchen Geräten schon ein Werbeargument. Auch die Vielzahl von verschiedenen Spannungen, die ein elektronisches Gerät benötigt, tragen zu hoher Leistungsaufnahme durch teils mehrfache Wandlungen bei.

  • Aufrechte Nanoröhrchen als Transistoren
  • Extreme Werte für Standby-Leistungen
Extreme Werte für Standby-Leistungen

Passend zur Halloween-Saison hat IBM die Standbyleistungen, in den USA auch Vampire Power genannt, in einer Dracula-Grafik aufgeführt. Die dort genannten Werte, die von der IEA und US-Behörden stammen, erscheinen jedoch für europäische Geräte stark überzogen: Über 40 Watt braucht kaum ein TV-Receiver oder PVR im Standbymodus. Ebenso sind rund 20 Watt für einen PC - wenn denn dessen Stromsparmechanismen richtig konfiguriert sind - schon ein sehr hoher Wert.

Finanziert wird das Projekt mit 5,5 Millionen Euro von der EU sowie einer nicht genannten Investition der beteiligten Unternehmen. Die Federführung hat dabei das Zürcher Labor von IBM, Infineon beteiligt sich ebenfalls. Laut IBM will auch Global Foundries mitmachen, hat sich aber noch nicht endgültig entschieden. Die ehemalige Fertigungsabteilung von AMD entwickelt neue Halbleitertechniken von jeher eng zusammen mit IBM.

Neben IBM liegt der zweite Teil der Hauptverantwortung für Project Steeper bei der technischen Universität von Lausanne (EPFL). Seinen Namen hat das Vorhaben vom steileren (engl. steeper) Ansteigen und Fallen der Spannungen, die der TFET erreichen soll. Das Projekt läuft bereits seit Juni 2010 und soll zunächst drei Jahre fortgeführt werden. Die Umsetzung in die Serienproduktion soll danach noch einige Jahre in Anspruch nehmen.

 Tunneleffekt-Transistoren: IBM und EU wollen Standbyströme eliminieren
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DrAgOnTuX 28. Okt 2010

Stimmt, da hast du vollkommen recht :)

nano12 28. Okt 2010

Ja. Wäre das beste.

nano12 28. Okt 2010

Sorry... Aber kommst du dir nicht selbst ein wenig Dumm vor mit deiner Einstellung? Jaja...

Bouncy 28. Okt 2010

falsche Relationen - für vergleichsweise lächerliche 5,5 Millionen Euro wird man nichts...

amp amp nico 28. Okt 2010

Gab es dieses Problem nicht auch bei diversen Routern?


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