Abo
  • IT-Karriere:

LLVM

Clang kompiliert funktionierenden Linux-Kernel (Update)

Mit der C/C++-Erweiterung Clang der Low Level Virtual Maschine (LLVM) haben Entwickler einen funktionieren Linux-Kernel kompiliert. Mit dem Kernel wollen die Entwickler bis in die grafische Oberfläche gebootet haben. Er soll sowohl in einer Qemu-basierten virtuellen Maschine als auch direkt auf einem Rechner funktionieren.

Artikel veröffentlicht am ,
LLVM: Clang kompiliert funktionierenden Linux-Kernel (Update)

Vor wenigen Tagen erschien Version 2.8 der Low Level Virtual Maschine (LLVM). In der aktuellen Version hatten die Entwickler die Funktionsliste für Clang C/C++ vervollständigt. Sie entsprechen nun den C++-ISO-Standards von 1998 und 2003. Zusätzlich kommt Clang auch mit Objective-C und Objective-C++ klar.

Stellenmarkt
  1. SSI Schäfer IT Solutions GmbH, verschiedene Standorte
  2. Torqeedo GmbH, Gilching

Nun ist es Entwickler Bryce Lelbach gelungen, mit Clang einen funktionieren Linux-Kernel zu kompilieren. Er verwendete dazu den Quellcode der Kernel-Version 2.6.36 und erstellte daraus einen Kernel für die x86_64-Architektur und symmetrische Multiprozessorsysteme (SMP). Zusätzlich konnte er dann weitere Kernel- und LLVM-Versionen bis in die vierte Generation erstellen (Self-Hosting). Der Kernel funktionierte auf einem Macbook mit Debian und zusätzlich in einer virtuellen Umgebung unter Qemu.

Während die meisten Treiber und hardwarebasierten Subsysteme liefen, funktionierte das Laden der Module durch den Kernel jedoch nicht. Außerdem lassen sich weitere Grundfunktionen wie SELinux, POSIX ACLs, eCrypt, IPv6 oder die Xen-Virtualisierung noch nicht übersetzen.

Lelbach will in einem eigenen Git-Repository den Kernel-Code in den nächsten Monaten so weit anpassen, dass ein komplett funktionstüchtiger Linux-Kernel mit Clang erstellt werden kann.

Update vom 27.Oktober 2010 14:50

Inzwischen ist es Lelbach gelungen, das Laden von Modulen funktionsfähig zu machen. Außerdem lassen sich jetzt POSIX ACLs, IPSec und eCrypt kompilieren. SELinux sei zum größten Teil funktionsfähig.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 6,99€
  2. 54,99€
  3. 4,99€
  4. (-90%) 5,99€

jockl 31. Okt 2010

Sie wird aber inzwischen von anderen übersetzt.

SunBeam 28. Okt 2010

Es gibt einen Chaosradio Express Podcast, der sich mit LLVM beschäftigt. Welchen ich als...

Der Kaiser! 28. Okt 2010

Nix Klugscheisser! Gib dir ein bischen Mühe mit deinem Deutsch, sonst versteht dich...

Martinnn 27. Okt 2010

Gehen tut das vielleicht. Aber wollen will man das wirklich nicht, da hat Mopp wohl...

huberto 27. Okt 2010

Klingt interessant. Gibts irgendwelche Links oder kannst du noch mehr Einzelheiten liefern?


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
    Apple TV+
    Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

    Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

    1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
    2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
    3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

    Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
    Galaxy Fold im Hands on
    Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

    Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
    Ein Hands on von Tobias Költzsch

    1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
    2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
    3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

      •  /