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Der Browser enttäuscht

Auch beim Browser geht Microsoft einen eigenen Weg. Während die Mehrzahl aktueller Smartphone-Betriebssysteme auf einen Webkit-Browser setzt, steckt in Windows Phone 7 eine mobile Version des Internet Explorer. Der Browser arbeitet im Hintergrund und unterstützt Multitouch-Zoom sowie Doppeltippen-Zoom, um die Zoomstufe einer Webseite anzupassen. Maximal sechs Tabs können im Browser geöffnet werden und der Browser reagiert schnell. Bei der Unterstützung von Webstandards schneidet der mobile Internet Explorer nicht sonderlich gut ab, im Acid-3-Test schafft er gerade mal zwölf von 100 Punkten.

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Internet Explorer unterstützt maximal sechs Tabs
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Der Browser kann sowohl im Hoch- als auch im Querformat verwendet werden. Aber nur im Hochformat können Lesezeichen aufgerufen und URLs eingegeben werden. Die dafür notwendigen Bedienelemente fehlen in der Querformatdarstellung, dadurch steht der gesamte Displaybereich zum Lesen zur Verfügung. Die Lesezeichen werden immer alphabetisch sortiert, eine manuelle Sortierung oder weitere Rubrizierung sind nicht vorgesehen. Bei vielen Lesezeichen wird es schnell unübersichtlich, zumal ein Sonderbereich mit den oft benötigten Lesezeichen fehlt.

Verschiedene Browserkennungen bringen Probleme

Microsofts Browser kennt zwei unterschiedliche Darstellungsoptionen. In der Desktopansicht gibt sich der Browser als normaler Internet Explorer aus. In der Handyansicht gibt die Kennung an, dass es sich um einen mobilen Browser handelt. Einige an mobile Geräte angepasste Webseiten lassen sich ausschließlich in diesem Modus anzeigen und manche Webseite leitet einen dann automatisch auf das mobile Angebot um. Die Mobilseite von Spiegel Online etwa wird nur in der Handyansicht angezeigt, allerdings fehlerhaft, so dass der Nutzer nach links und rechts scrollen muss, um die Inhalte zu lesen. Die Zoomfunktion funktioniert nicht. Für das optimale mobile Surfen muss der Anwender eigentlich ständig zwischen Handy- und Desktopansicht hin- und herschalten. Das ist äußerst unkomfortabel.

Bei Nutzung der Google-Seite in der Handyansicht verhält sich der Browser im Vergleich zu modernen Browsern für andere Smartphone-Plattformen sehr ungewöhnlich. Alle Suchtreffer in der mobilen Google-Seite öffnet der Browser als Unterseite von Google statt die URL direkt aufzurufen. Das führt dazu, dass sehr viele Webseiten falsch dargestellt werden und die tatsächliche URL nicht zu entziffern ist. Wenn die Google-Suche mindestens einmal - auch bei abgeschalteten Cookies - in der Handyansicht geöffnet wurde, erscheint die normale Google-Suche erst, nachdem alle Cookies gelöscht worden sind. Weil sich Cookies nicht einzeln löschen lassen, gehen dabei auch alle gespeicherten Kennwörter und der gesamte Browserverlauf verloren.

Adobes Flash Player ist noch nicht für Windows Phone 7 verfügbar. Es ist aber geplant, dass dieser später für Windows Phone 7 erscheint. Auch ein Youtube-Client wird nicht mitgeliefert. Im Marketplace gibt es immerhin mittlerweile einen abgespeckten Youtube-Client, um sich zumindest Webvideos der Youtube-Plattform ansehen zu können. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen vollwertigen Youtube-Client, denn beim Programmaufruf wird zunächst nur die mobile Youtube-Seite im Browser geöffnet. Falls im Browser bereits alle sechs Tabs geöffnet sind, wird ohne jegliche Rückfrage einfach ein Tab geschlossen - sehr ärgerlich. Erst nach der Auswahl eines Videos öffnet sich zur Wiedergabe der Youtube-Client.

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wolfsstolz01 09. Mai 2011

Also, ich habe die Möglichkeit gehabt alle Systeme über einen längeren Zeitraum zu testen...

telino 10. Feb 2011

Schöner Schei** das neu HTC Windows Phone 7. Ich bin ebenfalls Besitzer eines neuen HTC...

adolf 09. Dez 2010

Leute hört doch auf etwas zu testen wo ihr keine Ahnung von habt, so ein Schwachsinn zu...

Jan2010 25. Nov 2010

Ich finde es zu krass, wie hier diejenigen, die nicht mit diesem hetzerischen Artikel...

Hrzne Krzne 23. Nov 2010

Wer WM6.5 kennt, es an seine Bedürfnisse angepasst und damit zufrieden ist, für den ist...


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