Kromek: EU genehmigt Flüssigkeitsscanner am Flughafen
Das britische Unternehmen Kromek hat die offizielle Genehmigung der Europäischen Union zur Ausstattung der Flughäfen mit Flüssigkeitsscanner erhalten. Das gab Amphion Innovations, ein Beteiligungsunternehmen im Bereich Medizintechnik und Technologie, bekannt. Mit der Röntgentechnologie lassen sich Flüssigkeiten nachweisen. Kromek ist auf die Entwicklung von Technologie für Flughafen- und Grenzsicherheit spezialisiert. Das Unternehmen aus County Durham gehört zu den Investments Amphion.
"Die Bedrohung durch flüssige, entzündliche und gelbasierte explosive Stoffe wurde im August des Jahres 2006 bei der Vereitelung eines Terroranschlages deutlich. Damals wurde der Versuch unternommen, derartige Substanzen an Bord von mehreren transatlantischen Flügen zu schmuggeln" , sagte Kromek-Chef Arnab Basu. Die Röntgendetektor-Farbtechnologie zeigt das Spektrum der Flüssigkeit, deren digitaler Fingerabdruck mit Einträgen in der Datenbank des Scanners abgeglichen wird, um beispielsweise Flüssigsprengstoff von Duschgel zu unterscheiden.
Schon ab April 2011 dürften damit Flüssigkeiten, die im Transitbereich erworben wurden, wieder mit an Bord genommen werden, wenn Durchleuchtungsgeräte an den Flughäfen zur Verfügung stehen. Von der European Civil Aviation Conference (ECAC) durchgeführte Tests hätten ergeben, dass verfügbare Durchleuchtungsverfahren einsatzbereit sind. Ab April 2013 wird das Verbot zur Mitnahme von Flüssigkeiten komplett aufgehoben sein. Ab diesem Zeitpunkt können Passagiere Flüssigkeiten wieder mit an Bord von europäischen Flügen nehmen.
Ende September 2010 hatten die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), die Europäische Union, die Bundesluftfahrtbehörde der USA (FAA) und die Internationale Flug-Transport-Vereinigung (IATA) ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.
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