E-Plus

Momentan haben Kunden keinen Bedarf an LTE

Die E-Plus-Kunden wollten Breitband, aber keiner frage ausdrücklich nach LTE, dem Mobilfunkstandard der vierten Generation. Daher setzt der Mobilfunkbetreiber in Deutschland derzeit auf viele neue HSPA+-Stationen.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Plus: Momentan haben Kunden keinen Bedarf an LTE

E-Plus baue derzeit sein Netz mit HSPA+-Stationen aus, habe aber keine aktuellen Pläne für LTE. E-Plus-Sprecher Guido Heitmann sagte Golem.de: "Ich sehe keinen Kunden, der sagt: 'Ich will LTE haben', die wollen alle nur Breitband. Wir machen jetzt erstmal HSPA und HSPA+, weil dafür Endgeräte am Markt verfügbar sind." Den Kunden ginge es um hohe Datenübertragungsraten, und im Anfangsstadium sei HSPA+ sogar noch etwas schneller als LTE. "Die HSPA+-Technologie ist ausgereift und günstig", sagte er.

Stellenmarkt
  1. Requirements Engineer (m/f/d) Automotive
    Elektrobit Automotive GmbH, Berlin, Böblingen
  2. Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d) 1st und 2nd Level Support
    Kliniken Dritter Orden gGmbH, München
Detailsuche

Die HSPA+-Stationen, mit denen E-Plus derzeit sein Netz in Deutschland ausbaue, können mit einem einfachen Softwareupdate direkt für LTE eingesetzt werden, so Heitmann weiter. "Wir bauen jetzt HSPA+ und wenn wir irgendwann Lust haben, drücken wir auf den Knopf, und dann ist es eine LTE-Station." LTE-Datensticks gebe es noch nicht in ausreichenden Stückzahlen und zu massenmarkttauglichen Preisen, sagte er. LTE-Smartphones würden nicht vor 2012 kommen. Erste Tests für LTE habe der Mobilfunkbetreiber darum erst für 2011 angesetzt.

Das Tochterunternehmen des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN hatte bei der 4G-Versteigerung keinen Frequenzblock im Bereich von 800 Megahertz erhalten, mit dem sich vergleichsweise große Distanzen überbrücken lassen. KPN wollte bei der 4G-Auktion nicht mehr als 500 Millionen Euro für ein 800-Megahertz-Paket ausgeben, weshalb die Konkurrenten sich bei dem Bieterwettstreit um die sechs Pakete der sogenannten digitalen Dividende durchsetzen konnten.

E-Plus war beim Datennetzwerkausbau lange sehr vorsichtig. Wer sein Netz mit viel Aufwand für schnelle Datenübertragung aufrüste, laufe Gefahr, die Kosten nicht wieder hereinzuholen. "Die meisten Mobilfunknutzer benötigen gar keine schnelle Datenverbindung", sagte Konzernchef Thorsten Dirks noch im Oktober 2008. Heute nun drückte Dirks sich anders aus: "Wir wollen im Datenmarkt überproportional zulegen." E-Plus habe verstanden, worauf es dem Kunden ankomme: Günstige und unkomplizierte Angebote sowie ein "schneller Ausbau des Datennetzes", erklärte Dirks. Die Datenversorgung im Netz mit aktuellen Geschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s wachse täglich um eine Fläche von zwei Quadratkilometern. Deutschland hat eine Fläche von rund 357.000 Quadratkilometer. Zeitnah seien Datentransferraten von bis zu 21,6 MBit/s möglich. "Bis Ende 2012 wollen wir das beste Datennetz für den Massenmarkt bieten" sagte Dirks.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.07.2022, Virtuell
  2. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

E-Plus konnte im dritten Quartal 2010 Zuwächse verzeichnen. Der Umsatz stieg von 803 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 850 Millionen Euro. Das EBITDA wuchs um 11,2 Prozent von 345 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 386 Millionen Euro.

28 Prozent der durchschnittlichen Kundenumsätze entstünden bereits abseits der Telefonie, so das Unternehmen. Etwa jedes zweite verkaufte Handy bei E-Plus sei inzwischen ein Smartphone. In den kommenden Monaten seien von dem Unternehmen aggressive Vermarktungsaktivitäten für ein weiteres Wachstum im Datenmarkt zu erwarten.

Zum 30. September 2010 zählte das Unternehmen 19,9 Millionen Kunden. In den vergangenen zwölf Monaten habe die E-Plus-Gruppe rund 1,2 Millionen zusätzliche Kunden für die eigenen Marken und über Kooperationspartner hinzugewonnen, 309.000 davon im abgelaufenen dritten Quartal.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


lollol 01. Dez 2010

Guter Post, Rainer! Ich war schon bei verschiedenen Netzbetreibern mal Kunde in den...

rainergra_2010 29. Okt 2010

RG043. Eines vorweg, damit ihr wisst, woher der Absender kommt: Ich bin als freier...

Boardix 28. Okt 2010

Hotline ist zu teuer und immer noch keine E-Mail Antwort von E+! :(

Misanthrop 27. Okt 2010

Ich halte die Bezeichnung der Volumentarife als Flatrate als mit betrügerischer Absicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Visual Studio Code im Web mit Gitpod
Ein Gewinn für jede Tool-Sammlung

Helferlein Der Code-Editor Visual Studio Code erobert den Browser und die Remote-Arbeit - und das Kieler Unternehmen Gitpod ist mit seiner Lösung ganz vorne mit dabei.
Von Kristof Zerbe

Visual Studio Code im Web mit Gitpod: Ein Gewinn für jede Tool-Sammlung
Artikel
  1. Green Card 22: Einfachere Einwanderung russischer IT-Fachkräfte gefordert
    Green Card 22
    Einfachere Einwanderung russischer IT-Fachkräfte gefordert

    Der IT-Branchenverband Bitkom empfiehlt in einem Positionspapier, gezielt russische IT-Fachkräfte abzuwerben.

  2. Wärmeversorgung: Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand
    Wärmeversorgung
    Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand

    Der Versorger Vattenfall baut in Berlin einen riesigen Warmwasserspeicher, um Häuser im Winter heizen zu können. Das könnte beim möglichen Gasnotstand helfen.

  3. SFConservancy: Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen
    SFConservancy
    Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen

    Ähnlich wie schon vor Jahrzehnten mit Sourceforge sollen Open-Source-Projekte nun auch Github verlassen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP HyperX Gaming-Headset -40% • Corsair Wakü 234,90€ • Samsung Galaxy S20 128GB -36% • Audible -70% • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 948€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ [Werbung]
    •  /