Elektroauto

Von München nach Berlin ohne Steckdose

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist ein zum Elektroauto umgebauter Audi von München nach Berlin gefahren. Das Auto legte die Strecke zurück, ohne den Akku nachladen zu müssen.

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Elektroauto: Von München nach Berlin ohne Steckdose

Zu wenig Reichweite ist einer der Kritikpunkte, die gegen Elektroautos angeführt werden. Dass das nicht pauschal stimmt, haben das Berliner Unternehmen DBM Energy und der Energieversorger Lekker gezeigt: Sie sind mit einem Elektroauto von München nach Berlin gefahren, ohne einen Zwischenstopp zum Laden des Akkus einzulegen

600 km non stop

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Gut 600 Kilometer sind es von Bayern bis in die Hauptstadt. Die legte das Testfahrzeug, Lekkermobil genannt, in der Nacht von Montag auf Dienstag zurück, ohne dass der Akku des Autos aufgeladen werden musste. Die Fahrt fand laut Lekker unter Normalbedingungen statt. Das bedeutet, der Fahrer hielt sich an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Die Organisatoren sprechen von einem neuen Weltrekord.

Das Auto, mit dem die Langstreckenfahrt durchgeführt wurde, ist ein zum Elektroauto umgebauter Audi A2. Als Stromspeicher dient ein Akku auf Lithium-Polymer-Basis, der von DBM entwickelt wurde. Bei dem Auto handelt es sich nach Angaben der beiden Unternehmen um ein alltagstaugliches Fahrzeug, das nicht durch den Akku eingeschränkt ist. Das bedeutet, in dem Auto finden vier Insassen Platz, der Kofferraum ist - anders als etwa beim Tesla Roadster - vollständig nutzbar.

  • Das Lekkermobil, ein zum Elektroauto umgebauter Audi A2 (Foto: Lekker)
  • Das Projekt: Nonstop nach Berlin (Foto: Lekker)
  • Los geht's (Foto: Lekker)
Das Lekkermobil, ein zum Elektroauto umgebauter Audi A2 (Foto: Lekker)

Zwei Mal um London

Im Mai 2010 hatte ein Team vom Imperial College in London mit einem Elektrorennwagen den knapp 190 km langen Autobahnring um die britische Hauptstadt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h zwei Mal umrundet, ohne dabei den Akku leerzufahren. Die Bestmarke eines Tesla Roadster liegt bei 500 Kilometer. Auf dieser Langstreckenfahrt lag die Durchschnittsgeschwindigkeit allerdings nur bei 50 km/h.

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weltrt 11. Mai 2011

Aha Verarsche also - dann ist also das BAM eine Verarsche-Einrichtung? Oder zumindest ein...

E-Blogger 23. Jan 2011

Offensichtlich letzteres ;-)

z73 28. Okt 2010

Bei nem vollgetankten Benziner mit der Menge möchte ich beim Unfall aber nicht im Auto...

trompf 28. Okt 2010

Und warum behauptest du das? Irgendwelche Anhaltspunkte?

trollen am golem 28. Okt 2010

Ja, aus dezentral liegenden Kraftwerken mit gigantischen Filteranlagen. Besser als wenn...



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