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VoIP und IM: Skype schaltet nach Fring auch Nimbuzz ab

Der Multiprotokoll-Messenger Nimbuzz stellt seine Unterstützung für Skype auf Wunsch von Skype ein. Zuvor hatte Skype schon den Nimbuzz-Konkurrenten Fring ausgesperrt.
/ Jens Ihlenfeld
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Skype sperrt mit Nimbuzz einen weiteren Multiprotokoll-Messenger aus. Zum 31. Oktober wird Nimbuzz die Unterstützung für Skype einstellen, kündigte Nimbuzz in einem Blogeintrag an(öffnet im neuen Fenster) . Zuvor hatte Skype bereits Fring blockiert .

Nimbuzz macht Skype zunehmend Konkurrenz und führte im November 2009 den Dienst Nimbuzzout ein, mit dem Nimbuzz-Nutzer wie bei Skype Telefone ins Festnetz führen können. Preislich unterbietet Nimbuzz Skype.

Skypes Bitte, die Skype-Unterstützung aus Nimbuzz zu entfernen, "scheint Teil ihrer Strategie zu sein, die offene Unterstützung für Dritte abzustellen" , heißt es im Blogeintrag von Nimbuzz. Das Ganze komme nicht überraschend, sei aber bedauerlich.

In Reaktion auf Skype senkte Nimbuzz die Preise, betont vehement seine Offenheit und wirft Skype ein Lock-In seiner Nutzer vor. Während Fring und Nimbuzz mit ihren Clientapplikationen diverse Protokolle und Netze unterstützen, setzt Skype auf ein geschlossenes System. Da aber alle ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgen, ist es für sie alle relevant, dass die Nutzer ihre Applikation verwenden und darüber hoffentlich auch kostenpflichtige Dienste nutzen.


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