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Street View: Google hat ganze E-Mails gespeichert

Street View

Google hat ganze E-Mails gespeichert

Googles Street-View-Autos haben ganze E-Mails und URLs sowie Passwörter aufgezeichnet, räumte der für Engineering & Research zuständige Google-Manager Alan Eustace in einem Blogeintrag ein. Er stellt dabei in erster Linie dar, was Google getan hat, um entsprechende Vorfälle in Zukunft zu vermeiden.

Als er im Mai 2010 über die Aufzeichnung der WLAN-Daten in einem Blogeintrag schrieb, habe niemand bei Google gewusst, welche Daten dabei konkret aufgezeichnet wurden, schreibt Alan Eustace. Die Untersuchung von mittlerweile sieben Aufsichtsbehörden hätte aber gezeigt, dass zwar die meisten Daten fragmentiert sind, in einigen Fällen aber vollständige E-Mails und URLs sowie Passwörter aufgezeichnet wurden. Laut Eustace wolle Google diese Daten so schnell wie möglich löschen.

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Mit einigen Maßnahmen will Google dafür sorgen, dass ein solcher Fall sich nicht wiederholen kann. So wurde Alma Whitten zur Direktorin für Datenschutz erklärt, was sowohl den Bereich Engineering als auch die Produktentwicklung umfasst. Sie kümmert sich bereits seit zwei Jahren um das Thema Datenschutz im Bereich Engineering, bekommt aber nun weitreichende Befugnisse und mehr Mitarbeiter zur Unterstützung.

Zudem wurden alle Mitarbeiter in Sachen Datenschutz geschult und mussten Googles Code of Conduct unterzeichnen, der auch einen Abschnitt zum Datenschutz und Schutz von Nutzerdaten enthält. Weitere Schulungen sollen folgen. Ab Dezember 2010 müssen alle Google-Mitarbeiter zudem an einem weiteren Programm teilnehmen, das sich dem Thema Informationssicherheit widmet und klare Handlungsempfehlungen in Sachen Sicherheit und Datenschutz geben soll.

Darüber hinaus erweitert Google seinen internen Prüfprozess um eine weitere Stufe, um der gewachsenen Unternehmensgröße Rechnung zu tragen. Künftig muss zu jedem Projekt ein Dokument angelegt werden, aus dem hervorgeht, wie in diesem Projekt mit Nutzerdaten umgegangen wird. Ein Team soll die Dokumente regelmäßig prüfen.


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Gringo 26. Okt 2010

wohl eher nicht - die Bild Leser finden das doch gar nicht so schlimm weil Google ja so...

MoinMoin 26. Okt 2010

„antikonstruktiv"? Man man. In einem Punkt hatte j.m. jedenfalls Recht. Deutsch scheint...

DrAgOnTuX 25. Okt 2010

Der Einbruchsvergleich würde dann einen Sinn ergeben, wenn Google sich im DriveBy auf...

DrAgOnTuX 24. Okt 2010

Ok entschuldige, da war ein Fehler in meinem Vergleich. Natürlich war vor dem...

DrAgOnTuX 24. Okt 2010

Mir gehen diese wandelnden Bildungslücken auf den Wecker. Nur weils man im Blödmarkt...


Eviltux. IT & Gesellschaft / 24. Okt 2010



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