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Bildbearbeitung: Dxo Optics Pro macht aus einzelnen Fotos HDR-Bilder

Dxo hat seine Rohdaten-Bildbearbeitungssoftware Optics Pro in Version 6.5 vorgestellt. Diesmal sind einige deutliche Verbesserungen und neue Funktionen am Start, während bei den vorherigen Versionssprüngen vornehmlich neue Kameraformate integriert wurden. So kann die Software nun aus einzelnen Rohdatenbildern HDR-Fotos errechnen und besser mit Lightroom 3 kooperieren.
/ Andreas Donath
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Nach wie vor ist die HDR-Erstellung aus mehreren einzelnen Fotos mit unterschiedlicher Belichtungszeit die bessere Methode, gut durchzeichnete Ergebnisse zu erhalten. Wer aber von einem Motiv keine Belichtungsreihe aufgenommen hat, kann sich mit einer Methode behelfen, die dennoch ein Pseudo-HDR-Ergebnis liefert, bei dem die Tiefen und Spitzlichter besser durchzeichnet sind. Dazu erstellt die Software aus einem Rohdatenbild drei Versionen, bei denen künstlich die Belichtung variiert wird.

Diese Single-Shot-Technik beherrscht nun auch Dxo Optics Pro in Version 6.5. Eine weitere Neuerung ist die verbesserte Rauschminderung. Sie soll vor allem besser mit niedrigfrequentem Farb- und Helligkeitsrauschen umgehen können. Die Anpassung erfolgt automatisch, wenn das Programm die Kamera kennt. Diese Datenbank pflegt der Hersteller ständig nach.

Dazu kommt ein Plugin für Dxo Optics Pro(öffnet im neuen Fenster) auf den Markt, das normale HDR-Fotos aus Belichtungsreihen erstellt. Das Dxo HDR plug-in for Dxo Optics Pro soll im November 2010 erscheinen. Was es kostet, ist noch nicht bekannt.

Außerdem hat Dxo(öffnet im neuen Fenster) die Integration seines Programms in den Lightroom-3-Workflow vorangetrieben. Die Geschwindigkeit soll erhöht worden sein, da Dxo Optics Pro nun auch die GPU der Grafikkarte zur Berechnung nutzen kann. Sie muss dazu OpenCL-kompatibel sein.

Sowohl die Standard- als auch die Eliteedition von Dxo Optics Pro v6.5 beinhalten jetzt die Unterstützung einiger neuer Kameras. So können Rohdaten der Canon EOS 60D, Powershot S95 und Powershot G12 interpretiert werden. Dazu kommen die DSLRs Pentax K-x und Sony A290.

Dxo Optics Pro 6.5 ist in zwei Varianten erhältlich, die sich nur darin unterscheiden, welche Kameras unterstützt werden. Die Software soll im November 2010 erscheinen. Die Standardversion ist dabei etwas günstiger und enthält vornehmlich preisgünstigere Kameras. Die Eliteversion enthält zahlreiche Profikameras. Der Hersteller bietet ein PDF(öffnet im neuen Fenster) zum Download an, das alle Kameras und Objektive listet, die unterstützt werden. Die Standard- und Eliteversion der Software kosten rund 150 und 300 Euro.

Eine kostenfreie Testversion für Windows und Mac OS X soll ebenfalls angeboten werden.


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