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Metalle der Seltenen Erden: China plant keine weiteren Exportbeschränkungen

China plant keine weitere Exportbeschränkungen für Metalle der Seltenen Erden. Ein entsprechender Pressebericht sei falsch, hat die Regierung in Peking mitgeteilt.
/ Werner Pluta
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Die chinesische Regierung hat eine Meldung der Tageszeitung China Daily dementiert, wonach sie im kommenden Jahr die Ausfuhr der Metalle der Seltenen Erden weiter einschränken will. Dieser Bericht entbehre jeglicher Grundlage, erklärte Shen Danyang, der Sprecher des Handelsministeriums in Peking, berichtet die in Hongkong erscheinende Tageszeitung South China Morning Post(öffnet im neuen Fenster) .

China werde auch weiterhin die Welt mit den wichtigen Rohstoffen beliefern. Allerdings werde es weiterhin Einschränkungen beim Abbau, der Produktion und der Ausfuhr geben, teilte das Ministerium mit.

Probleme mit Lieferungen

Trotz dieser Versicherungen sei in letzter Zeit mehrfach die Ausfuhr dieser Stoffe behindert worden, berichtet jedoch die New York Times(öffnet im neuen Fenster) . Im vergangenen Monat seien Transporte nach Japan, und jetzt gerade nach Europa und in die USA gestoppt worden, erfuhr die Zeitung von mehreren Informanten.

Die Maßnahmen gegen Japan stehen möglicherweise in Zusammenhang mit diplomatischen Verwicklungen zwischen beiden Ländern. Diese waren aufgetreten, als Japan einen chinesischen Fischer festgenommen hatte, dessen Boot mit zwei japanischen Patrouillenbooten kollidiert war. Der Zwischenfall fand nahe einer Inselgruppe statt, auf die China, Japan und Taiwan Anspruch erheben. Das Verhältnis zwischen China und Japan ist ohnehin angespannt.

Die Metalle der Seltenen Erden werden für die Herstellung vieler Hochtechnologieprodukte benötigt und sind deshalb sehr begehrt. China beherrscht diesen Markt praktisch ausschließlich: Über 90 Prozent dieser Metalle kommen von dort.


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