Die Sache mit dem Flash-Plugin

Beim Testen wunderten wir uns über einen überraschend vollständig entladenen Akku. Während des Anschauens eines Flash-Videos waren abends plötzlich andere Dinge wichtig und so wurde das Gerät in den Standby-Modus versetzt und vergessen. Mit anderen Worten: Display aus und minimaler Stromverbrauch bei nahezu sofortiger Bereitschaft. Doch in diesem Fall war das Video zwar pausiert, der Flash-Player aber anscheinend noch ziemlich damit beschäftigt, den Status des Nichtstuns aufrechtzuerhalten. Am Morgen danach war der zuvor mit 75 Prozent gelistete Akku plötzlich leer. Eigentlich hätten nicht mehr als 15 Prozent der Ladung verloren gehen dürfen.

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Das war aber ein Einzelfall: Es gelang uns nicht, das Problem zu reproduzieren.

Fest verbauter Akku

Die Akkulaufzeit reicht für einen Tag durchschnittlichen Arbeitens mit dem Gerät in der Regel aus. Wer es drauf anlegt, bekommt den Akku aber auch in etwas mehr als vier Stunden leer. Realitätsnah ist das nicht, denn mit voller Displayhelligkeit blendet das Galaxy Tab beim Anschauen von Videos. Normalerweise lassen Anwender auch Bluetooth, WLAN und GPS nicht die ganze Zeit an, wie wir es im Test ausprobiert haben.

  • Das Galaxy Tab im Vergleich mit zum 10-Zoll-iPad und dem iPhone.
  • Samsungs Galaxy Tab
  • Der 7-Zoll-Bildschirm bietet einen großen Einblickbereich. Invertierende Farben gibt es nicht.
  • Die Lautsprecher befinden sich unten.
  • Kopfhöreranschluss oben
  • 3-Megapixel-Kamera und LED-Blitz
  • SIM-Karten und Micro-SDHC-Karten...
  • ... werden seitlich eingesteckt. Sie sind leicht zugänglich und trotzdem gut geschützt.
  • Dock-Anschluss. Laut Samsung ist das kein PDMI-Stecker, auch wenn er diesem sehr ähnlich sieht.
  • USB-Netzteil: Damit lässt sich das Galaxy Tab schneller aufladen als mit einem USB-Port eines Rechners.
  • Beiliegendes Headset
  • Dieses Bild wurde mit dem Galaxy Tab - mit gesäuberter Kamera - aufgenommen. Hier die Originalgröße mit Exif-Daten.   Die Aufnahme entstand bei bedecktem Himmel mittags in der Redaktion. Die Uhrzeit in den Exif-Daten stimmt nicht.
  • Menschliche Absonderungen auf der Linse. Wer will, kann das gezielt als Effekt einsetzen und sich die Bildbearbeitung sparen.
USB-Netzteil: Damit lässt sich das Galaxy Tab schneller aufladen als mit einem USB-Port eines Rechners.

Damit der Akku möglichst lange läuft, verhindert das Galaxy Tab ab einem bestimmten Ladezustand Stromverschwendung. Ab etwa 10 Prozent wird das Display in einigen Anwendungen stark gedimmt. Der integrierte Browser tut das automatisch. Das nervt zwar etwas, ist aber eigentlich eine sinnvolle Angelegenheit. Etwas später dimmt das Betriebssystem sogar direkt auf das minimale Level der Hintergrundbeleuchtung. Der Anwender darf das zwar verändern, muss dafür aber manuell die Helligkeit in der Statusleiste regeln - jedes Mal, wenn der Bildschirm wieder aktiviert wird. Eine Ausnahme ist der Videoplayer, der eine Erhöhung der Helligkeit beharrlich verweigert. Sogar die Beleuchtung der Android-Sensortasten wird unterbunden. Das Notstromprofil sorgt dafür, dass die letzten 10 Prozent noch zum Anschauen von fast 30 Minuten SD-Videomaterial ausreichen. Ist die Restkapazität bei einem Prozent angelangt, verbietet der Videoplayer weiteres Abspielen von Inhalten.

Der Akkuverbrauch im normalen Betrieb wird durch die Umgebung und die eingeschalteten Komponenten erheblich beeinflusst. Maximal wurden im Test 10 Prozent pro Stunde verbraucht. Letzteres passiert, wenn das Galaxy Tab leichtfertig in einen Rucksack gesteckt wird. Denn das Tablet erhöht offenbar seine Leistungsaufnahme, um zwischen mehreren Schichten technischen Geräts noch Verbindung mit Mobilfunktürmen aufzunehmen. Samsung gibt als normalen Standby bis zu zwei Monate an. Das bezieht sich vermutlich darauf, dass alle Komponenten, bis auf die 3G-Einheit, abgeschaltet sind.

Wer den Akku auf 15 Prozent heruntergebracht hat, sollte auf jeden Fall ein Ladegerät suchen. Im Standby verbraucht das Gerät, insbesondere mit aktiven WLAN und GPS, recht viel Energie. Nach der Nachtruhe lässt sich das Galaxy Tab unter Umständen nicht mehr anschalten.

Wer den Tabletakku per USB-Verbindung an einem Computer laden will, sollte Geduld mitbringen. Der Ladevorgang dauert dann deutlich länger, als wenn der Akku per Netzteil geladen wird.

Eine Ladeleuchte gibt es nicht, aber das Galaxy Tab zeigt den Ladezustand auch im komplett ausgeschalteten Zustand an, sofern der Hauptschalter kurz gedrückt wird. Dann geht das Display samt Statusanzeige kurz und gedimmt an.

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 Ein Tablet, mit dem sich telefonieren lässtVerfügbarkeit und Fazit 
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appleverabschieder 31. Okt 2010

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ich hab mir am Wochenende kurzerhand ein paar Filme auf meine Micro-SD gepackt und sie...

Dalaii 24. Okt 2010

In der breite vielleicht. Tablets benutzt man aber meistens hochkannt. außer vllt bei Filmen

ölf 24. Okt 2010

Ich weiß nicht, wieviel Raum bei Classmates noch im Gehäuse ist für ein UMTS-Modul mit...



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