Marktplatz und Hardware des Galaxy Tabs

Über den Android Market lassen sich zusätzliche Applikationen auf dem Gerät installieren. Einige Apps sind noch problematisch, denn dem Galaxy Tab fehlt beispielsweise der Navigationsball, den eigentlich alle Android-Smartphones besitzen und der in manchen Spielen benötigt wird. Diese Spiele funktionieren daher auf dem Galaxy Tab nicht.

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Die für Android-Geräte noch unüblich hohe Auflösung sorgt bei einigen Anwendungen für kleine Schwierigkeiten: Classic Jewels etwa hat große Balken rund um die Anwendung. Opera Mini verschwendet mit seinen überdimensionierten Buttons viel Platz auf dem Galaxy Tab. Anwendungen, die beim Dell Streak noch Probleme bereiteten, wie etwa der Newsroom, funktionierten aber auf dem Galaxy Tab anstandslos. Die Entwickler gewöhnen sich offenbar an die Auflösungsvielfalt.

Hardware

Das Galaxy Tab nimmt als Mobiltelefon eine SIM-Karte auf. Genutzt wird das Format der zweiten SIM-Karten-Generation, wie es bei fast allen Mobilgeräten der Fall ist. Die SIM-Karte wird seitlich eingesteckt und von einer Schutzlasche geschützt. Sie bleibt leicht zugänglich. Wer die SIM-Karte zu spät einlegt, muss darauf warten, dass sich das Galaxy Tab neu startet. Erst dann kommt die Abfrage einer PIN. Auch das Entfernen der SIM löst einen automatischen Neustart aus.

Neben dem Platz für die SIM-Karte befindet sich ein MicroSD-Slot für Speicherkarten. Damit stehen neben den internen 16 GByte maximal weitere 32 GByte zur Verfügung. Da eine eingesteckte MicroSD-Karte von außen durch eine Klappe geschützt ist, muss sich der Anwender keine Sorgen machen, die winzige Karte zu verlieren. Die Karte sollte nicht einfach entfernt werden, ohne dem Betriebssystem Bescheid zu geben, sonst meckert Android über den plötzlichen Verlust eines Speichermediums.

Im Inneren des Tabs steckt eine Mobilfunkempfangseinheit, die mit recht vielen Frequenzen umgehen kann. Dank GSM-Quadband ist die Telefonie weltweit fast lückenlos, HSPA wird auf den Frequenzen 900, 1.900 und 2.100 MHz unterstützt. Das genügt für viele Kontinente, einschließlich Nord- und Südamerika sowie Asien. CDMA wird nicht unterstützt. In Deutschland ist dieser Standard jedoch nahezu irrelevant, da nur wenige Räume wie Aachen und Köln überhaupt CDMA-/EV-DO-Netze besitzen. Für den amerikanischen Markt soll es eine CDMA-Version des Galaxy Tab geben.

Flexibel ist auch das WLAN. IEEE 802.11n beherrschen mittlerweile viele Geräte, Samsungs Galaxy Tab funktioniert auch mit n-Netzwerken auf dem 5-GHz-Band. Zusätzlich werden für Abwärtskompatibilität 802.11a, b und g unterstützt.

Modern gibt sich das Galaxy Tab auch bei der Bluetooth-Unterstützung. Der Standard in der Version 3.0 wird bereits genutzt. Per Assisted GPS findet das Galaxy Tab recht schnell seine Position, auch wenn Satelliten für das Gerät nicht sichtbar sind.

  • Das Galaxy Tab im Vergleich mit zum 10-Zoll-iPad und dem iPhone.
  • Samsungs Galaxy Tab
  • Der 7-Zoll-Bildschirm bietet einen großen Einblickbereich. Invertierende Farben gibt es nicht.
  • Die Lautsprecher befinden sich unten.
  • Kopfhöreranschluss oben
  • 3-Megapixel-Kamera und LED-Blitz
  • SIM-Karten und Micro-SDHC-Karten...
  • ... werden seitlich eingesteckt. Sie sind leicht zugänglich und trotzdem gut geschützt.
  • Dock-Anschluss. Laut Samsung ist das kein PDMI-Stecker, auch wenn er diesem sehr ähnlich sieht.
  • USB-Netzteil: Damit lässt sich das Galaxy Tab schneller aufladen als mit einem USB-Port eines Rechners.
  • Beiliegendes Headset
  • Dieses Bild wurde mit dem Galaxy Tab - mit gesäuberter Kamera - aufgenommen. Hier die Originalgröße mit Exif-Daten.   Die Aufnahme entstand bei bedecktem Himmel mittags in der Redaktion. Die Uhrzeit in den Exif-Daten stimmt nicht.
  • Menschliche Absonderungen auf der Linse. Wer will, kann das gezielt als Effekt einsetzen und sich die Bildbearbeitung sparen.
Dieses Bild wurde mit dem Galaxy Tab - mit gesäuberter Kamera - aufgenommen. Hier die Originalgröße mit Exif-Daten. Die Aufnahme entstand bei bedecktem Himmel mittags in der Redaktion. Die Uhrzeit in den Exif-Daten stimmt nicht.

Gedockt wird das Galaxy Tab über einen proprietären Anschluss, wie Samsung auf Nachfrage angab. Dieser sieht PDMI (Portable Digital Media Interface) und auch Apples iPod-Steckern sehr ähnlich. Im Netz gibt es einige Diskussionen zu dem Anschluss, in denen behauptet wird, dass es doch PDMI ist. Mangels PDMI-Zubehör - der Anschluss ist noch recht neu - konnten wir das nicht abschließend überprüfen. Die Hersteller, die den Standard verwenden - dazu gehört Dell mit dem Streak -, hängen das bisher nicht an die große Glocke.

Der Lagesensor des Galaxy Tab ist für unseren Geschmack etwas zu empfindlich. Wer gemütlich auf der Couch sitzt, hat das Tab vielleicht ein wenig zur Seite geneigt, was schon den Sensor auslösen kann. So wird aus dem Hochkantmodus unvermittelt ein Quermodus. Abhilfe gibt es aber: Die automatische Drehung lässt sich abschalten, bei Bedarf auch über die Statusleiste.

Die Kamera des Galaxy Tab mit einem 3-Megapixel-Sensor ist nicht besonders gut, wenn sie mit dem iPhone 4 verglichen wird. Sie hat Probleme mit kontrastreichen Motiven und rauscht stark. Schlimm wird es für die Kamera, wenn die Linse mit Fett verschmiert ist. Für den ein oder anderen Schnappschuss reicht das aber, sofern das Schutzglas vorher geputzt wird.

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 Sound, Video und Samsungs Android 2.2Ein Tablet, mit dem sich telefonieren lässt 
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Dalaii 24. Okt 2010

In der breite vielleicht. Tablets benutzt man aber meistens hochkannt. außer vllt bei Filmen

ölf 24. Okt 2010

Ich weiß nicht, wieviel Raum bei Classmates noch im Gehäuse ist für ein UMTS-Modul mit...



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