Sound, Video und Samsungs Android 2.2

Ein Klangwunder sollten Anwender beim Galaxy Tab nicht erwarten. Es hat den Sound von Notebooks. Im Vergleich zum iPad fehlt etwas Bass, das hat aber auch Vorteile, denn anders als beim iPad stören beim Betrachten von Videos keine Vibrationen der Soundkulisse, die unter Umständen das Gehäuse mitschwingen lassen und sich auf die Finger übertragen.

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In einem kurzen Videotest konnten wir Videomaterial bis 720p hinauf vom Galaxy Tab abspielen lassen, 1080p wurde nicht erkannt. Als Demofilm diente der frei verfügbare Sintel-Film des Open-Movie-Projekts rund um die Software Blender. Das MP4 spielte das Gerät anstandslos ab. Allerdings kam es mit dem Surround-Ton nicht zurecht. Ein weiterer DivX-HD-Demofilm funktionierte ebenfalls, ruckelte aber etwas. Der 1-GHz-Hauptprozessor und seine Videobeschleunigung sorgen in der Regel für ein flüssiges Erlebnis unter Android.

  • Das Galaxy Tab im Vergleich mit zum 10-Zoll-iPad und dem iPhone.
  • Samsungs Galaxy Tab
  • Der 7-Zoll-Bildschirm bietet einen großen Einblickbereich. Invertierende Farben gibt es nicht.
  • Die Lautsprecher befinden sich unten.
  • Kopfhöreranschluss oben
  • 3-Megapixel-Kamera und LED-Blitz
  • SIM-Karten und Micro-SDHC-Karten...
  • ... werden seitlich eingesteckt. Sie sind leicht zugänglich und trotzdem gut geschützt.
  • Dock-Anschluss. Laut Samsung ist das kein PDMI-Stecker, auch wenn er diesem sehr ähnlich sieht.
  • USB-Netzteil: Damit lässt sich das Galaxy Tab schneller aufladen als mit einem USB-Port eines Rechners.
  • Beiliegendes Headset
  • Dieses Bild wurde mit dem Galaxy Tab - mit gesäuberter Kamera - aufgenommen. Hier die Originalgröße mit Exif-Daten.   Die Aufnahme entstand bei bedecktem Himmel mittags in der Redaktion. Die Uhrzeit in den Exif-Daten stimmt nicht.
  • Menschliche Absonderungen auf der Linse. Wer will, kann das gezielt als Effekt einsetzen und sich die Bildbearbeitung sparen.
Die Lautsprecher befinden sich unten.

Der Ein- und Ausschalter wird beim Betrachten von Videos umfunktioniert, er sperrt dann die Videokontrollen und die Android-Knöpfe, statt das Gerät abzuschalten. Dadurch wird verhindert, dass das Gerät beim Videoschauen versehentlich bedient wird. Im Videoplayer sind die Helligkeitseinstellungen direkt zugänglich.

Samsungs Android 2.2

Samsung hat das Android 2.2 alias Froyo ein wenig an das System angepasst. So können die Startbildschirme per Multitouch zusammengezogen werden. In der oberen Statusleiste ist auch der Status der Drahtloseinstellungen untergebracht. Darüber lassen sich GPS, WLAN, Bluetooth und die Helligkeit direkt einstellen, ohne erst ein Einstellungsmenü aufrufen zu müssen.

Auf den ersten Blick sieht es aber aus wie jedes andere Android-Gerät. Damit unterscheidet sich Samsung vom Mitbewerber Dell, der beim Streak recht viel Entwicklungszeit in die Anpassung an die Gerätemaße und -eigenarten gesteckt hat. Als Folge musste Dell das Streak allerdings noch mit Android 1.6 ausliefern. Android 2.2 kommt für dieses Gerät erst im Laufe des Jahres 2010. Trotzdem ist der Ansatz von Dell eleganter: Bestimmte Menüs sind zugänglicher und es stellt sich nicht so schnell das Gefühl ein, in ein überdimensioniertes Google-Telefon zu starren.

Samsungs Ansatz hat allerdings auch erhebliche Vorteile: Updates dürften schneller kommen, eines davon ist schon versprochen. Ob das nun Android 2.3 oder Android 3.0 ist, steht noch nicht fest.

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appleverabschieder 31. Okt 2010

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Derselbe 25. Okt 2010

ich hab mir am Wochenende kurzerhand ein paar Filme auf meine Micro-SD gepackt und sie...

Dalaii 24. Okt 2010

In der breite vielleicht. Tablets benutzt man aber meistens hochkannt. außer vllt bei Filmen

ölf 24. Okt 2010

Ich weiß nicht, wieviel Raum bei Classmates noch im Gehäuse ist für ein UMTS-Modul mit...



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