• IT-Karriere:
  • Services:

Materialforschung

Ein neuer Kunststoff weiß, wann es kracht

Einen Kunststoff, der selbst erkennt, wann er bricht, haben Forscher aus Bremen entwickelt. Es ist ein Verbundwerkstoff, der sich wie Kunststoff verarbeiten lässt und die Leiteigenschaft von Metall hat. Dieser Stoff soll als Belastungssensor in Bauteile eingearbeitet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Materialforschung: Ein neuer Kunststoff weiß, wann es kracht

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) hat einen Kunststoff entwickelt, der weiß, wie es um ihn bestellt ist: Der von den Bremer Forschern entwickelte Verbundwerkstoff hat sensorische Eigenschaften. Das bedeutet, er erkennt die Belastungen, denen ein Bauteil ausgesetzt ist.

Kunststoff und Metall

Stellenmarkt
  1. medneo GmbH, Berlin
  2. Medisoft GmbH, Hamburg

Das Material besteht aus einer Mischung aus einem Polymer und Metall. Welcher Kunststoff verarbeitet wird, hängt dabei von der Anwendung des zu fertigenden Bauteils ab. Das Kompositmaterial weist dann die Eigenschaften seiner Bestandteile auf. Wegen des Metallanteils ist es ein guter thermischer und elektrischer Leiter, weshalb es sich als Sensor eignet. Der Kunststoffanteil hingegen sorgt dafür, dass der Stoff leicht ist und sich gut verarbeiten lässt. Das geht mit den herkömmlichen Maschinen aus der Kunststoffindustrie wie Extrudern oder Spritzgießmaschinen. Außerdem soll sich das Material nach Angaben der IFAM-Forscher mit einer Düse großflächig auf Oberflächen aufbringen lassen.

Belastung ändert Widerstand

Das Kompositmaterial wird in den Kunststoff, aus dem ein Bauteil besteht, hineingemischt. Gedacht ist das Material für Teile, die hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind. Das können beispielsweise Maschinenteile sein, die Flügel von Windrädern oder die Tragflächen eines Flugzeugs. Werden diese Teile im Betrieb belastet, verändert sich der elektrische Widerstand des Stoffes. Das Bauteil ist mit einem Messgerät verbunden, das diese Änderungen misst und auswertet.

Um das Material herstellen zu können, mussten die Wissenschaftler um Projektleiter Arne Haberkorn ein Verfahren entwickeln, um verschiedene metallische Substanzen gleichmäßig in flüssigen Kunststoff zu verarbeiten. Das funktioniert mit verschiedenen Kunststoffen, etwa Polypropylen oder Polyamid. "Unser Polymer-Metall-Kompositmaterial lässt sich folglich mit verschiedensten Kunststoffen kombinieren und zu einer Fülle von Bauteilen verarbeiten, zu besonders festen und hitzeresistenten oder aber auch weich-flexiblen Werkstücken", erklärt Haberkorn.

Die Bremer wollen ihre Entwicklung auf der Messe Electronica vorstellen, die vom 9. bis zum 12. November in München stattfindet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

ChristianW. 21. Okt 2010

@fgisdi Da muss ich dich leider enttäuschen, ich studiere Mikrosystemtechnik, da ist...

munch 20. Okt 2010

/anDenKopfKlatsch+facepalm/ na nichts ;-) Ben Gurion!

xxxx 20. Okt 2010

Nein, das sind die Arme.

Cris 20. Okt 2010

Hey danke! Interessante Seite!


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

    •  /