Offen vs. geschlossen, fragmentiert vs. integriert?

Die Argumentation von "offen versus geschlossen" sei eine Vernebelungstaktik, um zu verdecken, worum es im Kern gehe: "Was ist das Beste für den Kunden, fragmentiert oder integriert?", fragte Jobs. Während bei Android die Nutzer zu Systemintegratoren gemacht würden, übernehme Apple bei seinen Geräten diesen Part. Das sei für die Nutzer von großem Vorteil. "Wenn man an Kunden verkauft, die nur wollen, dass ihre Geräte funktionieren, wird der integrierte Ansatz dem fragmentierten immer überlegen sein." Das sei auch für Entwickler von Vorteil, die sich so auf neue innovative Funktionen konzentrieren könnten, statt ihre Applikationen mit hunderten von Geräten zu testen.

Tablets: 7 Zoll sind nicht genug

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Den kommenden iPad-Konkurrenten sagt Jobs ein Scheitern voraus: Viele würden mit 7-Zoll-Displays ausgestattet. Das sei zu klein, das 10-Zoll-Display des iPads sei die minimale Größe für ein Tablet. Das habe Apple bei umfangreichen Nutzertests herausgefunden. 7-Zoll-Displays, wie sie unter anderen Samsungs Galaxy Tab bietet, seien zu klein, um großartige Tablet-Applikationen zu entwickeln, so Jobs. Man könne zwar die Auflösung der Displays erhöhen, müsse dann aber Sandpapier mitliefern, damit die Nutzer ihre Finger anspitzen könnten, damit sie die Geräte bedienen könnten. Es gebe eine Mindestgröße für Elemente auf Touchscreens, wenn Nutzer in der Lage sein sollen, sie mit ihren Fingern zuverlässig zu treffen.

Apple geht davon aus, dass jeder Tablet-Nutzer auch ein Smartphone besitzt. Tablets müssten sich daher ausreichend von Smartphones unterscheiden, um eine Daseinsberechtigung zu haben. Die 7-Zoll-Geräte seien Zwitter: zu groß, um mit einem Smartphone zu konkurrieren, zu klein, um es mit einem iPad aufzunehmen.

Android sei für Tablets in der aktuellen Version im Übrigen ungeeignet, sagte Jobs unter Verweis auf entsprechende Aussagen von Google. Google rät Geräteherstellern, auf eine künftige Version des Betriebssystems im kommenden Jahr zu warten.

Auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis sei Apple der Konkurrenz deutlich voraus, so Jobs. Das iPad basiere auf Erfahrungen, die Apple mit iPhone, iPod und Macs gesammelt habe. "Wir haben unseren eigenen A4-Chip entwickelt, unsere eigene Software, unsere eigenen Chemikalien für Akkus, ein eigenes Gehäuse. Wir haben einfach alles selbst gemacht". Das führe zu einem "unglaublichen Produkt zu einem großartigen Preis". Beweis dafür sollen die Geräte der Konkurrenz sein, die "weniger zu höheren Preisen" bieten würden.

Daher, so Jobs zusammenfassend, seien die kommenden 7-Zoll-Tablets "DOA, dead on arrival". Die Hersteller dieser Geräte würden schmerzlich lernen müssen, dass ihre Geräte zu klein sind, und sie im kommenden Jahr größer machen. Kunden und Entwickler würden dann darunter leiden, auf Produkte ohne Zukunft gesetzt zu haben. "Klingt nach viel Spaß", so der Apple-Chef.

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 Apple-Chef: Steve Jobs watscht RIM, Android und Tablet-Konkurrenten ab
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jucs 21. Okt 2010

Android ist FOSS (http://www.gnu.org/philosophy/free-sw.html). Die Goolge-Applikationen...

notan 20. Okt 2010

Nö das wäre was unanständiges, und hätte bei Apples App-Politik ohnehin keine Chance...

mal schneller 20. Okt 2010

Wer sich für Konsolen interessiert, sollte Google Alerts auf Börsennews zu den...

cerbmuc 20. Okt 2010

Sie haben auch "iPhone" von Cisco lizensiert.

OpenSourceParti... 20. Okt 2010

"Allianz der Offenen"... Und das bei nem Unternehmen wie Google... Tsss. Die sind...



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