US-Verteidigungsministerium

Wikileaks-Dokumente aus Afghanistan sind harmlos

Anders als früher sieht das US-Verteidigungsministerium in den von Wikileaks im Juli 2010 veröffentlichten Dokumenten keine Bedrohung für die nationale Sicherheit. Das Ministerium hat jetzt seinerseits Dokumente aus dem Irakkrieg ins Internet gestellt - offensichtlich, um Wikileaks zuvorzukommen.

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US-Verteidigungsministerium: Wikileaks-Dokumente aus Afghanistan sind harmlos

Das US-Verteidigungsministerium hat seine Einschätzung der im Juli 2010 von Wikileaks veröffentlichten Dokumente aus Afghanistan offensichtlich revidiert: Die Dokumente stellen nach Ansicht des Ministeriums keine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA dar. Das berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf einen Brief, den US-Verteidigungsminister Robert Gates an Senator Carl Levin geschrieben hat. Der Demokrat ist der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Senats.

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Zu diesem Schluss sei das Verteidigungsministerium nach einer eingehenden Prüfung gekommen. Es habe sich gezeigt, dass keine relevanten Informationen über die Vorgehensweise des US-Militärs oder über dessen Quellen preisgegeben worden seien. Die Prüfung war bereits im Sommer abgeschlossen: Der Brief, der CNN vorliegt, stammt bereits von 16. August. Kurz vor hatte Gates noch öffentlich die Befürchtung geäußert, dass Informanten der US-Truppen zu Schaden kommen könnten.

Die Dokumente enthalten laut Gates tatsächlich Namen von einheimischen Mitarbeitern der US-Truppen. Doch ein hochrangiger Mitarbeiter der Nato sagte CNN, es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass die Taliban diese Informationen nutzten. Wikileaks war für die Veröffentlichung der Dokumente gescholten worden. Die Organisation könne damit Menschen schaden, kritisierten Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International.

Geheimes aus dem Irak

Unterdessen bereitet Wikileaks die Veröffentlichung weiterer geheimer US-Dokumente vor. Dieses Mal sollen die Dokumente aus dem Irak stammen. Das US-Verteidigungsministerium rechnet damit, dass die Organisation bis zu 400.000 Dokumente in ihren Besitz gebracht hat und sie jederzeit im Internet veröffentlichen könnte.

Wikileaks hatte bereits im April 2010 ein spektakuläres Video aus dem Irakkrieg veröffentlicht. Es zeigt Bilder vom Angriff eines Kampfhubschrauber auf irakische Zivilisten, untermalt von den zynischen Kommentaren der Besatzung. Dem Angriff fielen 2007 mehreren Zivilisten zum Opfer, darunter zwei Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters.

Geheimes aus dem Irak

Das US-Verteidigungsministerium ist offensichtlich entschlossen, sich nicht noch einmal von Wikileaks überrumpeln zu lassen. Es hat seinerseits eine Reihe von Dokumenten über wichtige Aktionen (Significant Activities, Sigacts) im Irak auf seiner Website veröffentlicht. Da die Seite jedoch nur unbeständig abrufbar ist, hat das Webangebot Cryptome diese Dateien bei sich bereitgestellt.

Bei den Dateien handelt es sich um Dateien über rund 236.000 Sigacts aus den Jahren 2004 bis 2007. Diese wurden mit Hinweis auf das US-Gesetz zur Informationsfreiheit (Freedom of Information Act) veröffentlicht.

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Hooray 19. Okt 2010

Schwarz und Weiss Denker unter sich. Immer wieder herrliche Comedy.

Chrissie 18. Okt 2010

Wer hier gleich aus Hass rausschreit "Alles nur gestellt, alles nur gefaked" sollte mal...

Anonymer Nutzer 18. Okt 2010

Erst sorgen die für die Anklagen und anschließend tun sie so als sei alles überhaupt...

samy 18. Okt 2010

alles nur heiße Luft mit Wikileaks..

Loolig 18. Okt 2010

worum gehts denn da? irgendwie alles geschwärzt und sagt ungefähr gar nix aus..



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