Abo
  • Services:
Anzeige

Transiki

OpenStreetMap-Gründer widmet sich dem öffentlichen Verkehr

OpenStreetMap ist entstanden, weil Steve Coast mit dem verfügbaren Material unzufrieden war. Nun hat er ein neues zu optimierendes Feld entdeckt. Mit Transiki sollen die Fahrpläne des weltweit öffentlichen Nah- und Fernverkehrs zusammengelegt werden.

Transiki ist Steve Coasts neues Projekt, das Verkehrsdaten allen frei verfügbar machen soll. In dem Transit-Wiki werden unter anderem Strecken, Haltestellen und Fahrpläne gesammelt. Von diesen Fahrplänen, so Coast, gibt es tausende proprietäre Formate von tausenden Organisationen mit ebenso vielen Ansichten, was das Öffnen der Daten angeht.

Anzeige

Coast zieht Analogien zu der Kartensituation im Jahr 2004: Die Datensätze sind nicht perfekt, unterliegen schlechten Lizenzbedingungen und der Nutzer kann sie nicht verändern.

Beim OpenStreetMap-Projekt sind das alles keine Hürden mehr, wie etwa das Crisismapping Anfang 2010 nach dem schweren Erdbeben in Haiti gezeigt hat. Die Community kann schnell reagieren und die Daten sind frei nutzbar.

Offene Verkehrswege, die dem OpenStreetMap-Prinzip ähneln, sind Coasts erklärtes Ziel. Statt OpenStreetMap-Nodes gibt es sogenannte Transit Points, statt Wegen gibt es Transit Routes und ein GTFS-Importprogramm (Googles General Transit Feed Specification) macht Transiki kompatibel zu Arbeiten, die schon vorher getätigt wurden. Auch die Verwendung bereits bestehender OpenStreetMap-Daten ist vorgesehen. Ob Bushaltestellen oder Fernbahnhöfe, viele dieser Daten sind bereits frei verfügbar.

Transiki und OpenStreetMap

Transiki kann als spezialisierte Form von OpenStreetMap angesehen werden, so Coast. Die grundlegenden Daten von Transiki, wie Fahrpläne und abfahrende Strecken, ändern sich jedoch recht häufig, während zum Beispiel die Wege einer Straße nur selten verändert werden. Nutzer werden in der Lage sein, kurzfristige Fahrplanänderungen vorzunehmen, Fahrpläne eines zukünftigen Fahrplanzeitraums einzutragen oder beispielsweise eine Strecke zu markieren, die gerade verspätungsanfällig ist.

Hierzulande wäre das bei der Deutschen Bahn interessant. Wenn das Unternehmen mit dem Ausfall eines zentralen elektronischen Stellwerks (ESTW) zu kämpfen hat, könnte ein Transiki-Nutzer sehr früh die globalen Auswirkungen erkennen, statt sich per Twitter oder der Webseite der Deutschen Bahn mühsam die Daten zusammensuchen zu müssen und sie zu interpretieren.

Google Transit ist schon seit 2005 aktiv 

eye home zur Startseite
ucp 18. Okt 2010

Das ist so nicht korrekt. Die DB hat Abkommen mit anderen Unternehmen und Verbünden...

Fussballer 18. Okt 2010

Ach ja, nur ein ganz kleiner Prozentsatz der Fußballer bekommt auch tatsächlich...

asdasd123123 18. Okt 2010

besser bei google, bei wiki sind die bilder scheiße

Benedikt 17. Okt 2010

Theoretisch denkbar, aber ziemlich wohl ziemlich aufwendig, insb. wenn die Preise von...

Grundladen... 17. Okt 2010

Wikipedia-Gründer - Zehn Dinge, die frei sein müssen 05.08.2005 Dafür sind die meisten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. Fachhochschule Münster, Münster
  3. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin
  4. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf Kameras und Objektive
  2. 429,90€ zzgl. Versand
  3. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. ROG Zephyrus (GX501)

    Asus' neues Gaming-Notebook ist superdünn

  2. CPU-Bugs

    Errata sind menschlich, Updates besser

  3. Bilanz des NSA-Ausschusses

    Viel AUA, wenig NSA

  4. Strenge Sicherheitsmaßnahmen

    Notebooks bleiben auf Flügen aus Europa in die USA erlaubt

  5. Tastatur und Maus

    Apple verzichtet auf das Kabel

  6. Eingabegerät

    Nums verwandelt Macbook-Trackpad in Ziffernblock

  7. MWC Shanghai

    LTE-Technologie erreicht Latenz von unter zwei Millisekunden

  8. Landkreis Plön

    Tele Columbus bringt Gigabit-Zugänge in 15.000 Haushalte

  9. Innovation Days

    Ericsson liefert Basisstation an 5G Lab Germany

  10. Für Lokalsender

    Kabelnetzbetreiber wollen 250 Millionen Euro Rundfunkgebühr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dirt 4 im Test: Vom Fahrschüler zum Rallye-Weltmeister
Dirt 4 im Test
Vom Fahrschüler zum Rallye-Weltmeister

Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis: Mehr WLAN-Access-Points, mehr Spaß
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis
Mehr WLAN-Access-Points, mehr Spaß
  1. Aruba HPE Indoor-Tracking leicht gemacht
  2. Eero 2.0 Neues Mesh-WLAN-System kann sich auch per Kabel vernetzen
  3. BVG Fast alle Berliner U-Bahnhöfe haben offenes WLAN

Mobile-Games-Auslese: Ninjas, Pyramiden und epische kleine Kämpfe
Mobile-Games-Auslese
Ninjas, Pyramiden und epische kleine Kämpfe
  1. Ubisoft Chaoshasen, Weltraumaffen und die alten Ägypter
  2. Monument Valley 2 im Test Rätselspiel mit viel Atmosphäre und mehr Vielfalt
  3. Mobile-Games-Auslese Weltraumkartoffel und Bilderbuchwanderung für mobile Spieler

  1. Re: Notebocks aus 7 Ländern

    Müllhalde | 09:09

  2. Re: Wasserdicht? Und Infrarot Sensor oder Sender?

    mannzi | 09:09

  3. Re: Hier ebenfalls! Weiter so!

    sodom1234 | 09:08

  4. Warum werden die immer wieder gewählt..?

    deutscher_michel | 09:08

  5. Re: EMail sperren ist der richtige Weg

    Fenster | 09:07


  1. 09:25

  2. 09:11

  3. 09:01

  4. 08:33

  5. 08:17

  6. 07:37

  7. 18:23

  8. 17:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel