Finanzinvestoren

Seagate erhält Übernahmeangebot über 7,55 Milliarden Dollar

Finanzinvestoren legen ihre Milliarden zusammen, um Seagate Technology zu übernehmen. Im Jahr 2000 hatte der Festplattenhersteller so etwas schon einmal durchgemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Finanzinvestoren: Seagate erhält Übernahmeangebot über 7,55 Milliarden Dollar

Mehrere Finanzinvestoren wollen Seagate Technology kaufen. Das berichtet die britische Financial Times und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Verhandlungskreise. Danach bieten TPG Capital und Kohlberg Kravis Roberts zusammen 16 US-Dollar pro Aktie, was den weltgrößten Festplattenhersteller mit 7,55 Milliarden US-Dollar bewertet. Der Börsenwert von Seagate liegt bei circa 6 Milliarden US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. Abteilungsleiter Softwareentwicklung (m/w/d)
    ESPERA-Werke GmbH, Duisburg
  2. IT Client Security (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
Detailsuche

Die Private-Equity-Firmen könnten zusammen 4 Milliarden US-Dollar aufbringen und seien auf der Suche nach weiteren Partnern. Bain Capital gehöre zu den Interessenten. Ein Übernahmeversuch des Finanzinvestors Silver Lake und Texas Pacific Group sei zuvor gescheitert. Die Firma sei nicht mehr Teil des Vorstoßes.

Seagate hatte erklärt, die weitere Börsennotierung des Unternehmens zu prüfen. Die Investmentbanken Morgan Stanley und Perella Weinberg Partners hätten die Beratung von Seagate Technology übernommen. Damit könnte das Unternehmen zum zweiten Mal in einem Jahrzehnt unter die Kontrolle einer Investorengruppe kommen.

Im Jahr 2000 war Seagate bereits einmal von Investmentkonzernen gekauft worden. Die Runde wurde damals von Silver Lake Partners und der Texas Pacific Group angeführt. Im Dezember 2002 war Seagate dann wieder an der Börse notiert.

Im Juli 2010 hatte Seagate zuletzt Quartalszahlen vorgelegt. Die Nachfrage der Kunden in Europa und den USA sackte ab, der Festplattenhersteller konnte seine Ziele nicht erreichen und verfehlte die Analystenprognosen. Seagate konnte aber einen Gewinn von 379 Millionen US-Dollar ausweisen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres war noch ein Verlust von 81 Millionen US-Dollar angelaufen. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 2,66 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen unterliegt stärkeren Schwankungen durch die zyklischen Überproduktionswellen im Festplattenbereich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Na, dann warte... 17. Okt 2010

Auch von denen habe ich schon einige wiederherstellen dürfen. Falls deine mal ausfällt...

DexterF 15. Okt 2010

Ich bezweifle, dass das so bliebe wenn die Spitze plötzlich eine Investorenhydra würde...

lottikarotti2.0 15. Okt 2010

Klingt so, als würde es um 'nen Kasten Bier gehen.

Trulala 15. Okt 2010

Steht ja auch im Artikel, die haben schon mal die Reise Börse->Delisting->Börse hinter...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mobiles Betriebssystem
iOS 15 mit Focus, OCR und schickem Facetime

Apple hat iOS 15 für iPhones und den iPod Touch vorgestellt. Radikale Neuerungen sind nicht dabei, dafür aber einige interessante Funktionen.

Mobiles Betriebssystem: iOS 15 mit Focus, OCR und schickem Facetime
Artikel
  1. Windows 11: Geplante Obsoleszenz ist schlecht, Microsoft!
    Windows 11
    Geplante Obsoleszenz ist schlecht, Microsoft!

    Kunden ärgern sich darüber, dass ihre vier Jahre alten Prozessoren bereits kein Windows 11 mehr unterstützen. Zu Recht.
    Ein IMHO von Oliver Nickel

  2. Apple Watch: watchOS 8 mit Achtsamkeits-Funktion und Porträt-Zifferblatt
    Apple Watch
    watchOS 8 mit Achtsamkeits-Funktion und Porträt-Zifferblatt

    Apple hat für die Apple Watch mit watchOS 8 ein neues Betriebssystem vorgestellt, das neue Zugriffs-, Konnektivitäts- und Achtsamkeitsfunktionen auf die Smartwatch bringt.

  3. Diablo 2 Resurrected: Entwickler äußern sich zu Blizzard-Boykott
    Diablo 2 Resurrected
    Entwickler äußern sich zu Blizzard-Boykott

    Für viele Spieler wäre Diablo 2 Resurrected ein Pflichtkauf. Blizzard soll aber nicht unterstützt werden. Das sagen Entwickler zum Dilemma.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM-Prospekt (u. a. Asus Gaming-Notebook 17" RTX 3050 1.099€) • PCGH-PC mit Ryzen 5 3600 & RTX 3060 999€ • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ • Saturn Hits 2021 (u. a. Philips 55" OLED 120Hz 1.849€) • Corsair RGB 16GB Kit 3600MHz 87,90€ • Dualsense Schwarz + Deathloop 99,99€ [Werbung]
    •  /