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Geplatzt: EWE und Deutsche Telekom beenden VDSL-Pakt

Ein im Januar 2009 angekündigtes Bündnis zwischen der Telekom und dem Energieversorger EWE ist geplatzt, weil anderswo Fördermittel zu haben sind. In vielen Städten müssen die Internetnutzer damit zumindest vorerst auf VDSL verzichten.
/ Achim Sawall
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Die Deutsche Telekom und der regionale Konkurrent EWE Tel, eine Tochter des Oldenburger Energieversorgers EWE, beenden ihr VDSL-Bündnis . Ewe Tel gab bekannt, beide Firmen hätten sich einvernehmlich für ein Ende der Kooperation entschieden. Die geplante Kooperation zum VDSL-Ausbau erstreckte sich auf Bremerhaven, Wilhelmshaven, Emden und Stade sowie Leer, Vechta, Cloppenburg, Aurich und Delmenhorst. Beide Unternehmen hätten sich gegenseitig vollen Zugang zu den Netzen gewährt, die sie getrennt aufbauen wollten.

Ein EWE-Tel-Sprecher sagte dem Generalanzeiger(öffnet im neuen Fenster) : "Wir haben zwei Jahre lang miteinander gesprochen. Dabei ist beiden Seiten klargeworden, dass der Weg bis zur Fertigstellung noch sehr lang wäre." Für die Netzkooperation hätten unzählige Details abgestimmt werden müssen. Auch die Gewinnaussichten seien unsicher gewesen. Bundesnetzagentur und EU hätten Einfluss auf die Entgelte für andere Unternehmen nehmen können. "Der politisch und regulatorische Rahmen war uns zu unsicher" , sagte der Sprecher der Zeitung. Die betroffenen ostfriesischen Städte müssten vorerst auf VDSL-Verbindungen verzichten, schreibt die Zeitung.

Gegenwärtig sei es für EWE-Tel interessanter, die weißen Flecken auf dem Lande zu schließen, weil dabei Fördermittel genutzt werden können. So habe Niedersachsen drei Gebiete für den DSL-Ausbau ausgeschrieben, was aus dem Konjunkturpaket II gefördert werde, so der Sprecher. EWE-Tel habe sich die Aufträge für die Region zwischen Osnabrück und Cuxhaven sichern können. Bis 2012 müssen der Breitbandausbau abgeschlossen sein, um das Fördergeld zu erhalten.

Beide Partner haben jedoch bekräftigt, ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung einer leistungsfähigen und marktgerechten Bitstream-Access-Vorleistung fortzusetzen zu wollen, erklärten die Unternehmen.


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