Funkender Grabstein

Daten für die Nachwelt

Ein US-Unternehmen bietet einen Chip für den Grabstein an: Darauf können ein Text und ein Foto eines Verstorbenen gespeichert werden. Friedhofsbesucher können die Daten mit einem Smartphone drahtlos abrufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Funkender Grabstein: Daten für die Nachwelt

Früher bot die Gestaltung eines Grabsteins Hinweise darauf, was der darunter Beerdigte in seinem Leben gemacht hatte: Das Grab von Friedrich Eduard Hoffmann, dem Erfinder des nach ihm benannten Hoffmanschen Ringofens etwa zieren bunt glasierte Ziegel. Das US-Unternehmen Objecs hat eine modernere Variante entwickelt: Sie stattet einen Grabstein mit einem Datenträger aus. Friedhofsbesucher können diesen mit ihrem Smartphone auslesen und so mehr über den hier Ruhenden erfahren

Chip im Stein

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Rosettastone Disc nennt Objecs das Produkt. Dabei handelt es sich um eine knapp sechs Zentimeter große Scheibe aus Granit, die am Grabstein befestigt wird. In deren Innerem befindet sich ein Funkchip, auf dem beispielsweise Daten über das Leben oder ein Foto des Verblichenen gespeichert sind.

Ein Besucher kann diese Daten mit seinem Smartphone auslesen. Bei dem Chip handelt es sich um einen RFID-Chip mit Near Field Communication (NFC). Es reicht also, ein NFC-fähiges Smartphone vor die Scheibe zu halten, um die Daten abzurufen. Verfügt das Gerät nicht über diese Technik, können die Daten auch über Internet abgerufen werden: Die Rosettastone Disc verfügt über eine Internetadresse, die vom Smartphone aus aufgerufen werden kann.

Daten selbst übertragen

Anders als bei den Vorgängermodellen kann der Nutzer bei neuen Version D106 selbst Daten auf die Chip im Stein transferieren. Der Eigner des Steins könne die Daten zu einem Zeitpunkt seiner Wahl erstellen und dann auf den Chip speichern - vermutlich empfiehlt es sich, das zu Lebzeiten zu machen.

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Die Rosettastone Disk D106 wird ab dem 1. November 2010 in den USA, Südamerika und Australien erhältlich sei. Der Preis liegt bei 195 US-Dollar.

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Paeniteo 14. Okt 2010

"Eigene Internetadresse" wird vermutlich bedeuten, dass das Zeug parallel auch auf...

Friedhofsbesucher 14. Okt 2010

von Tombstone-Solutions Inc. ;-)

PullMulll 14. Okt 2010

Das Ist ein Ausgezeichnete idee. sowas sollte man wirklich tun. oft genug stand ich vor...

DexterF 13. Okt 2010

:)



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