Focus-Stacking: Automatisiert mit unendlicher Schärfentiefe fotografieren
Das Programm(öffnet im neuen Fenster) ist für alle Arten von Fotografie geeignet, bei denen es auf eine unendliche Schärfentiefe ankommt. Das betrifft vor allem Makro- und Mikroaufnahmen. In beiden Fällen müssen die Aufnahmen auf einem Stativ gemacht werden, damit deckungsgleiche Bilder entstehen.
Neu ist aber, dass mit zahlreichen Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon die Schärfe nun nicht mehr manuell verstellt werden muss. Das ist ein recht fehleranfälliger und aufwändiger Aspekt des Focus-Stackings(öffnet im neuen Fenster). Helicon Remote arbeitet mit Kameras zusammen, die eine Live-View-Funktion besitzen. Hier wird eine Fokus-Reihenaufnahme gemacht, bei der die Schärfe zwischen den Einzelaufnahmen immer leicht verstellt wird. Dazu wird die Kamera mit dem Windows-Rechner verbunden. Die Bilder werden von Helicon Focus Pro danach automatisch zu einem scharfen Gesamtbild zusammengefügt.
Helicon Remote(öffnet im neuen Fenster) bietet zudem die Möglichkeit, ein Limit für die Belichtungszeit zu definieren. Der gesamte Dynamikumfang kann bei der Aufnahme mit der Kamera in Kombination mit Helicon Remote eingefangen werden. Außerdem wurde ein Plugin für Adobe Lightroom dazu gepackt, über das alle Arbeitsschritte angesteuert werden können.
Die Software unterstützt die Canon-Modelle EOS 550D, EOS 7D, EOS-1D Mark IV, 1Ds Mark III, 50D, 5D Mark II sowie die EOS 500D und die EOS 1000D. Bei Nikon umfasst die Unterstützung die Kameras D3, D3X, D300, D5000, D90 und D700 sowie spätere Modelle.
Die deutschsprachige Windows-Version von Helicon Focus Pro(öffnet im neuen Fenster) kostet 149,95 Euro.
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