Unterwegs im Niemandsland

Ebenso wenig wie über die Soldaten erfährt der Spieler über Afghanistan und den Krieg. Zivilisten tauchen in Missionen gar nicht auf, in den Zwischensequenzen nur an ganz wenigen Stellen. Zwar verwendet Medal of Honor laut den Einsatzbeschreibungen echte Orte - aber die Umgebungen wirken selten echt. Bekannte Gebäude oder wenigstens typisch afghanische Straßenzüge sind nie zu sehen, und auch Moscheen oder ähnliche Einrichtungen tauchen im Spiel nicht auf.

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Die Grafik wirkt durchwachsen. Stellenweise ist der Spieler lange in schlecht texturierten Gebieten unterwegs, etwa in verschneiten Tälern, die detailarm wirken und wenig fürs Auge hergeben. Sobald es in größere Umgebungen mit Fernsicht und vielen Farben geht, lässt die Technik allerdings ihre Muskeln spielen. Ungewöhnlich und teils toll gemacht ist die häufige Verwendung von Überblendeffekten, etwa nach Explosionen, oder wenn der Spieler aus dunklen Höhlen ins Sonnenlicht tritt.

Im Solomodus verwendet Medal of Honor die Unreal Engine 3, im Multiplayermodus die Frostbite-Engine von EA Dice. Das Programm lief auf den Test-PCs sehr stabil, im Solomodus gab es unter Nvidia-Karten aber kleine Grafikfehler an Texturen, Schriften und Animationen. Unter ATI-Karten traten diese Probleme nicht auf. Seltsam wirkt auf Dauer, dass die Entwickler für Wasserspiegelungen etwa in Pfützen unabhängig vom Ort immer die gleiche Textur eines Hauses mit zwei Fenstern verwendet haben - in der Redaktion von Golem.de heißt Medal of Honor deshalb scherzhaft auch "das Spiel mit der Pfütze mit dem Haus mit den zwei Fenstern".

  • "Das Spiel mit der Pfütze mit dem Haus mit den zwei Fenstern"
  • Kampf gegen die Taliban zwischen alten Flugzeugen.
  • Ein Verbündeter sagt Hallo.
  • Der Spieler kämpft am stationären Geschütz.
  • Ein Soldatenkumpel fährt durch die Wüste.
  • Als Bordschütze zerstört der Spieler ein Talibandorf.
  • Orte wie diese Siedlung sind vollständig linear.
  • Die Luftunterstützung zerstört ein Dorf.
  • Angriff auf eine große Kanone.
  • Auch ein Nachtsichtgerät gehört zur Ausstattung.
  • Ein Kollege ist verletzt.
  • Der bärtige Herr ist kein Taliban, sondern Elitesoldat.
  • Ein Kumpel rettet den Spieler in letzter Sekunde.
  • Im Auto durch Afghanistan.
  • Angriff auf große Gegnerverbände.
  • In einer Mission steuert der Spieler Quad-Bikes.
  • Befreiung eines Entführten.
  • Zwischensequenzen mit einem Klischee-Politiker.
  • Eine der Zwischensequenzen sind sehr aufwendig gemacht.
  • "Stellung halten" lautet das Einsatzziel öfter mal.
"Das Spiel mit der Pfütze mit dem Haus mit den zwei Fenstern"

Der Multiplayermodus entstand bei EA Dice - kein Wunder, dass er sich wie eine Mischung aus ein bisschen Bad Company und viel Call of Duty anfühlt. Bis zu 24 Spieler sind in recht kompakten, nicht zerstörbaren Umgebungen unterwegs, das Waffenarsenal umfasst ein Dutzend Schießprügel. Es gibt vier Spielmodi: Den sonst als Rush bekannte Kampfeinsatz, Team-Deathmatch, die Sektorenkontrolle und Ziel-Raid, in dem die Spieler vorgegebene Ziele verteidigen müssen.

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 Spieletest Medal of Honor: Schießbude statt Shooter-ChampionTechnik und Schnitte 
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spanther 19. Okt 2010

Ja eben die Enttäuschungen der letzten Jahre haben mich auch sehr traurig gestimmt und...

spanther 18. Okt 2010

lol jetzt hör aber mal auf xD Ich sterb schon nich! :P Ich hab halt grad einfach wieder...

spanther 18. Okt 2010

Wenn man einen hat, durchaus eine Idee! :) Übertreib' mal nicht! ;) Ähm, Spielspaß ist...

Bulk1000 18. Okt 2010

Genau aus diesem Grund warte ich sehnsüchtig auf Crysis 2 :) Den anderen Rotz kannst Du...

Bulk1000 18. Okt 2010

Nachtrag: Ich hab keine 6 Stunden gebraucht. Plötzlich wars vorbei. Ohne Vorwarnung...



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