Abo
  • Services:

Virgin Galactic

Spaceship Two absolviert ersten bemannten Gleitflug

Das Spaceship Two, mit dem Virgin Galactic spätestens 2012 kommerzielle Raumflüge durchführen will, hat einen ersten bemannten Testflug absolviert: Das Flugzeug wurde vom Mutterschiff in knapp 14 Kilometer Höhe transportiert und kehrte dann im Gleitflug zur Erde zurück.

Artikel veröffentlicht am ,
Virgin Galactic: Spaceship Two absolviert ersten bemannten Gleitflug

Virgin Galactic hat am 10. Oktober 2010 den ersten bemannten Testflug mit dem Spaceship Two durchgeführt. Das etwa 18 Meter lange Raketenflugzeug, das den Namen VSS Enterprise trägt, wurde vom Mutterschiff Whiteknight Two in die Luft transportiert und kehrte dann, gesteuert von Pilot Pete Siebold und Copilot Mike Alsbury, zur Erde zurück. Ziel des Tests war, die Trennung von Whiteknight Two zu proben und das Flugverhalten von Spaceship Two zu testen.

Elf Minuten Gleitflug

Stellenmarkt
  1. Bierbaum-Proenen GmbH & Co. KG, Köln
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

In 13,7 Kilometer Höhe klinkte Whiteknight Two das Raumflugzeug, das den Namen VSS Enterprise trägt, aus. Siebold und Copilot Alsbury steuerten es dann sicher zur Erde zurück. Nach etwa elf Minuten setzten sie auf der Landebahn des Mojave Air and Spaceport im US-Bundesstaat Kalifornien auf. Da Spaceship Two nur im Gleitflug unterwegs war, war der Raketenantrieb, der das Fluggerät später in den Weltraum bringen soll, nicht montiert.

Virgin Galactic hatte das Spaceship Two im Dezember vergangen Jahres zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Konstruiert wurde es von Burt Rutan, der auch die Whiteknight Two sowie den Vorgänger, das kleinere Spaceship One, entworfen hat. Das Spaceship One wurde 2004 wurde mit dem Ansari X-Prize ausgezeichnet.

Aufstieg in 100 km Höhe

Das Unternehmen plant, mit dem Raketenflugzeug kommerzielle Raumflüge durchzuführen. Dazu wird Spaceship Two mit zwei Piloten und sechs Passagieren an Bord von Whiteknight Two bis in 15 Kilometer Höhe transportiert. Dort wird das Raketenflugzeug ausgeklinkt und steigt aus eigener Kraft bis in etwa 100 Kilometer auf. Angetrieben wird es von einem Hybridmotor, der mit einem Gemisch aus Fest- und Flüssigtreibstoff betrieben wird.

  • Spaceship Two im Gleitflug (Foto: Virgin Galactic)
  • Das Mutterschiff Whiteknight Two hat das Spaceship Two gerade ausgeklinkt (Foto: Virgin Galactic)
  • Das kehrte dann im Gleitflug zur Erde zurück (Foto: Virgin Galactic)
  • Spaceship Two, darüber, in der Luft, Whiteknight Two (Foto: Virgin Galactic)
Spaceship Two im Gleitflug (Foto: Virgin Galactic)

Das kommerzielles Raumfahrtprogramm soll 2011 oder 2012 starten. Für den etwa zweistündige Ausflug ins All sollen die Passagiere 200.000 US-Dollar zahlen. Laut Virgin Galactic haben sich bereits etwa 370 Interessenten für einen Flug registriert.



Anzeige
Hardware-Angebote

Hmmmmmm 12. Okt 2010

Wie auch AndyMt schreibt steigt die Problemgröße halt extrem mit diesen Anforderungen an...

nastradama 12. Okt 2010

...wo sie von dem großen Rettungsschiff (ark) aufgenommen werden und vor dem...

oOoOo 12. Okt 2010

Der ist butterweich gelanden.... Als die sich abgekoppelt haben ist doch klar das das...

AnotherGuy 11. Okt 2010

So ein Raumschiff stellt sich auch in die Warteschlange eines 08/15 Flughafens oder...

Brenson 11. Okt 2010

Der typ hat doch die 70 schon überschritten. Irgendwie scheint es ja wohl doch einen...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC7 June Canyon - Test

Wir mögen Intels NUC7: Er hat volle PC-Funktionalität in kleinem Formfaktor zu einem niedrigen Preis.

Intel NUC7 June Canyon - Test Video aufrufen
Trotz DSGVO: Whatsapp ignoriert Widersprüche zu Datenweitergabe
Trotz DSGVO
Whatsapp ignoriert Widersprüche zu Datenweitergabe

Seit Inkrafttreten der DSGVO überträgt Whatsapp gezielt Nutzerdaten an Facebook und Drittanbieter. Widersprüche von Nutzern werden ignoriert. Nach Ansicht der Bundesdatenschutzbeauftragten Voßhoff ein Verstoß gegen die DSGVO.
Eine Exklusivmeldung von Friedhelm Greis

  1. Facebook-Anhörung Wie Facebook seine Kritiker bekämpfte
  2. Quartalsbericht Facebook enttäuscht beim Umsatz- und Nutzerwachstum
  3. Datenskandal Britische Datenschutzbehörde verurteilt Facebook

E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

    •  /